Das leistet der Cloud-Mix in Unternehmen

Drei Gründe für die Hybrid Cloud

17. März 2016

Unternehmen zieht es in die Cloud, um die Chancen der Digitalisierung wahrzunehmen, flexibel zu arbeiten und Kosten zu senken. Doch Cloud ist nicht gleich Cloud. CANCOM.info nennt Ihnen drei triftige Gründe, um auf die sogenannte Hybrid Cloud zu setzen.

In der Industrie tauschen Maschinen selbstständig Informationen untereinander aus, im Office wechseln Sie reibungslos zwischen allen Endgeräten und haben immer Ihren gewohnten Desktop und alle Anwendungen zur Verfügung und im Einzelhandel bieten Sie Ihren Kunden ein nahtloses Shopping-Erlebnis – egal ob im Laden oder Online.

Wer diese und ähnliche Herausforderungen meistern will, kommt nicht vorbei an Cloud Computing. Entsprechend verbreitet ist die Cloud in Unternehmen. 2015 setzten über 70 Prozent der Firmen hierzulande auf die Wolke, so der ITK-Branchenverband Bitkom. Diese Tendenz wird auch 2016 nicht zurückgehen. In der Zukunft geht nichts ohne die Cloud, doch so einfach ist es für Firmen leider nicht, sich im Dschungel der unterschiedlichen Cloud-Lösungen zu entscheiden.

Müssen sie auch gar nicht, meint die CANCOM.info-Redaktion. Die sogenannte Hybrid Cloud vereint das Beste aller Cloud-Modelle und wird sich damit als Modell mittelfristig durchsetzen. Was Sie über die Hybrid Cloud wissen müssen und welche Gründe für dieses Modell sprechen, haben wir hier für Sie zusammengefasst. 

Was ist die Hybrid Cloud?

Hybrid Clouds kombinieren Public und Private Clouds sowie unternehmensinterne IT. Die Anwender haben die Wahlfreiheit, welche Daten in welchem System gespeichert werden sollen. Hier eine Übersicht über die Cloud-Modelle:

➤    Public Clouds sind frei zugängliche Dienste eines Providers und, wie es der Name bereits verrät, offen für jeden.
➤    Private Clouds werden selbst oder durch einen Dienstleister betrieben und sind nur für eigene Mitarbeiter zugänglich.
➤    Hybrid Clouds kombinieren Public und Private Clouds sowie unternehmensinterne IT.


CANCOM bietet mit der AHP Enterprise Cloud ein hybrides Cloud-Modell, das sich zudem innerhalb kürzester Zeit im Unternehmen implementieren lässt.

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Hybrid Clouds bieten so zahlreiche Vorteile und eine zukunftssichere Investition für Unternehmen:

1. Sicherheit und Flexibilität vereint

Bei der Hybrid Cloud werden Fragen der Kosten, Flexibilität und Sicherheitsaspekte miteinander verknüpft. Zum einen können Firmen die Angebote der großen Public Cloud-Anbieter, wie etwa Amazon, nutzen. Das ist gerade bei enormen Datenmengen und schnell wachsenden Anforderungen deutlich günstiger, als eine eigene Infrastruktur zu betreiben und ständig auszubauen, wie es für Private Clouds nötig ist. Klar, geht es so auch schneller, die Kapazitäten zu erweitern, sodass Unternehmen flexibel skalieren können. Oder: Sie können die Public Cloud nutzen um etwa neue Applikationen, die sie später in der Private Cloud betreiben werden, schnell zu testen ohne die eigenen Kapazitäten zu belasten.

Bild: Evernine

Sicherheit geht auch beim Cloud Computing vor. Quelle: Evernine.

Zum anderen sind den Public-Modellen allerdings Grenzen gesetzt. Vor allem in Hinsicht auf die IT-Sicherheit. Bestimmte Applikationen und Daten dürfen aus rechtlichen Gründen und Compliance-Vorgaben gar nicht ausgelagert werden. Unternehmenskritische Daten, wie Ihre Unternehmenszahlen, Finanzdaten oder sensible Kundeninformationen, gehören damit in die Private Cloud. Kritisch und daher zu prüfen, ist außerdem, welches Recht (europäisches, deutsches oder amerikanisches?) bei dem jeweiligen Public-Anbieter gilt. In jedem Fall können Sie mit der Hybrid Cloud entscheiden, wo Sie welche Daten verarbeiten und speichern.



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2. Kein Weg führt vorbei an der Public Cloud

Bei allem Lob für die eigene sichere Private Cloud, gibt es für viele Anwendungen in Zukunft gar nicht mehr die Alternative zur Public Cloud. Programme wie Office 365 für die gesamte Firma standadisiert zu beziehen, anstatt es mit einer unüberblickbaren Vielzahl an unterschiedlichen Lizenzen im Unternehmen zu tun zu haben, ist ein klarer Kostenvorteil. Denn, wer ein so heterogenes Lizenzwirrwarr warten muss, hat es nicht nur mit einem enormen Zeitfresser zu tun, sondern verursacht möglicherweise weiteren Kosten, die durch Abmahnungen bei Unterlizenzierung entstehen.

Klar ist zudem: Mittelfristig werden Microsoft und andere Anbieter ihre Anwendungen nur noch aus der Hyperscale-Umgebung anbieten. Firmen, die ihre IT darauf nicht vorbereitet haben, werden dann zur Umstellung gezwungen sein.



Erfolgsgeschichten der Hybrid Cloud

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3. Fehlende Bandbreite bewältigen

Server Quelle: pixabay

Fehlende Bandbreite kann Public Cloud Computing ins Wanken bringen. Quelle: pixabay

Wer seine Daten zum Dienstleister auslagert – egal ob sie dort in einer Public oder Private-Umgebung landen – braucht eine leistungsstarke Netzwerkanbindung. Nutzen Sie etwa Ihre Unternehmens-Software wie SAP aus der Cloud, schicken Sie enorme Datenmengen hin und her. Spätestens wenn Big Data ins Spiel kommen, etwa durch eine Vielzahl an Sensoren und Maschinen, die Informationen teilen, wird es eng mit der Datenverbindung. Vorbei ist es mit dem Ziel, Entscheidungen zu treffen.

Firmen müssen abwägen – hier lohnt die individuelle Beratung durch einen IT-Dienstleister – ob sich die Investition in die Netzwerkinfrastruktur lohnt oder hybride Modelle langfristig für einen Return on Investment sorgen.



Quelle Titelbild: Pixabay

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