Darum gestalten Curved Monitore die Büroarbeit effizienter

15. Dezember 2016

Ein Trend auf dem Bildschirm-Markt spaltet die Gemüter im Büro: Der Curved Monitor. Noch wissen viele Unternehmen noch nicht um den Mehrwert der gewölbten Displays. CANCOM.info erklärt, warum gebogene Bildschirme die Büroarbeit für Geschäftsführer wie Beschäftigte angenehmer denn je gestalten können.

Sie sitzen im Büro täglich viele Stunden an Ihrem Rechner? Dann wissen Sie bestimmt aus erster Hand, wie es sich anfühlt, wenn Sie den ganzen Tag auf einen Bildschirm schauen. Müde Augen, starrer Nacken und sinkende Konzentrationsfähigkeit sind hier nur ein paar Stichworte.

Erschwerend kommt hinzu, dass Multitasking trotz moderner, hochauflösender Bildschirme alles andere als einfach ist: Wer mehr als zwei Dokumente gleichzeitig am Bildschirm öffnen möchte, kann jeweils nur einen kleinen Ausschnitt betrachten – oder benötigt einen zweiten Monitor.

Abhilfe durch Curved Monitore

Bild: Samsung

Grenzenloses Blickfeld – Curved Displays können hoch effiziente Arbeit am Bildschirm gewährleisten. (Bild: CANCOM)

Ein Curved Monitor kann die Lösung sein. Die gewölbten Bildschirme schaffen immer öfter den Sprung vom heimischen Wohnzimmer auf den Schreibtisch im Büro. Hersteller wie Samsung versprechen, den Arbeitsalltag erheblich zu vereinfachen und produktiver zu gestalten.

Zwar sind die Curved Monitore noch nicht ganz so günstig wie vergleichbare flache Konkurrenzprodukte, doch nähern sich die Preise immer weiter an. Außerdem bieten die Curved Bildschirme so einige Vorteile gegenüber den geraden Modellen, die ein paar Euro mehr wert sind.


Trend verpasst? Das sind die wichtigsten Infos zu Curved Monitoren:

●  Gewölbtes Display für optimalen Blickwinkel
●  Verfügbar seit 2014
●  Arbeit am Bildschirm effizienter & angenehmer dank höherer Auflösung und optimalen Bild-zu-Auge-Verhältnis
●  Keine Bildverzerrung und erhöhte Wahrnehmung


Viele namhafte Hersteller wie Samsung, LG oder Dell bringen schon seit einigen Jahren gebogenen Monitore fürs Büro auf den Markt. CANCOM.info nennt Ihnen drei Gründe, warum das Curved Design auch Ihre tägliche Büroarbeit angenehmer macht. Als Bonus können Sie hier im Try&Buy selbst kostenlos 14 Tage lang eines von fünf Testgeräten testen, wie sich die Arbeit am gewölbten Bildschirm anfühlt. Wir behaupten hier schon einmal: Sie wollen danach nie wieder am flachen Display arbeiten.

1. Völlig neues Seherlebnis

Die gebogene Form der Curved Bildschirme hat einen entscheidenden Vorteil: Sie verringern auch im peripheren Sichtfeld den Abstand zum Auge. Der von Ärzten empfohlene Abstand von 50 bis 80 cm zum Bildschirm wird auch am Rand eingehalten, der Bildeindruck wird wesentlich tiefer und räumlicher. Für den Nutzer bedeutet das im Klartext, dass das Sichtfeld merklich erweitert wird. Die Wölbung macht es möglich, auch am Bildschirmrand angezeigte Daten deutlich wahrzunehmen. Ein gebogener Monitor bietet deshalb im Vergleich zur geraden Konkurrenz mehr Anzeigefläche – selbst bei identischer Bildschirmdiagonale.

Bild: Samsung

Nie wieder verschiedene Monitore vernetzen, nie wieder Kabelsalat – ein Curved Display kann ohne Probleme zwei Standard-Displays ersetzen. (Bild: Samsung)

Die konkave Form hat einen weiteren Vorteil bei der Betrachtung: Die Wölbung ist der Form des menschlichen Auges nachempfunden und die Wölbungsradien sind laut Samsung entsprechen optimal angepasst.

Durch diese Wölbung fällt auch stundenlanges Arbeiten am Bildschirm wesentlich leichter: Die Augen fokussieren weniger oft nach und ermüden nicht so schnell, die Bildschirmbetrachtung wird allgemein als angenehmer empfunden. Gerade bei großen Bildschirmen wird dieser Effekt besonders deutlich.

Use Case: Nirgends kann das gebogene Display so schnell überzeugen wie bei der Arbeit mit Excel-Tabellen. Das erweiterte Sichtfeld ermöglicht endlich die genaue Betrachtung der kompletten Datei, ohne lästiges Dauer-Scrollen. Wenn das nicht überzeugt, was dann?

2. Gesteigerte Effizienz

Wie wir bereits erwähnt haben, schafft der gewölbte Bildschirm ein breiteres Sichtfeld. Durch die Krümmung ergibt sich auch an den Bildschirmrändern eine wesentlich höhere Sichtschärfe – eine größere Arbeitsfläche entsteht.

Um diesen Effekt nochmals zu verstärken, kommen die Curved Monitore mit einem neuen Seitenverhältnis daher: Die gekrümmten Exemplare verfügen im sogenannten Ultra WQHD-Format über satte 3340 mal 1440 Pixel. Die hohe Auflösung und das 21:9 Panorama-Format erlauben es dem Nutzer, mehrere Dokumente parallel zu betrachten oder in Bildbearbeitungssoftware zu arbeiten, ohne dass ein zweiter Bildschirm notwendig wird. Das wiederum begünstigt effizientes Multitasking.

Use Case:  Stehen erst einmal mehrere Bildschirme, Laptop und vielleicht noch ein Tablet auf dem Schreibtisch, wird bruchfreies Arbeiten unmöglich. Wer ständig hin und her schaut, verrutscht oft in der Zeile und verliert wertvolle Zeit. Durch den Curved Monitor werden endlich alle Bildschirme nahtlos in einem Display vereint.

Darüber hinaus hat das Display zwei weitere kleine Eigenschaften, die man nicht unterschätzen sollte:

Die meisten Curved Modelle von Samsung verfügen über eine Flicker-Free-Technologie und einen Eye-Saver-Modus – das bedeutet weniger Bildschirmflimmern, und langfristig schonenderes Arbeiten für die Augen.

3. Komfortabler Arbeitsplatz

Viele Curved Monitore sind zudem höhenverstellbar, um individuelle Anpassungen zu ermöglichen. Was jedoch viel wichtiger ist: Die Wölbung selbst sorgt für zusätzliche Bequemlichkeit am Arbeitsplatz.

Ein flacher Bildschirm mit der gleichen Diagonale wie ein Ultra WQHD Curved Monitor hätte zur Folge, dass die Ränder und Ecken nicht mehr einsehbar wären. Man müsste den Kopf ständig drehen und strecken oder unnatürlich weit vom Bildschirm wegrücken.

Durch die Wölbung ist jedoch auch im extra breiten Format der Rand des Monitors ohne ständige Kopfbewegung einsehbar. Die Folge sind weniger Hals- und Rückenschmerzen – Ein klarer Punkt für den Curved Monitor.

Außerdem sehr praktisch: Die Blickwinkelstabilität ist bei Curved Monitoren erstaunlich hoch. Der Betrachter kann das Bild auch dann noch unverzerrt wahrnehmen, wenn er mal nicht genau frontal vor dem Bildschirm sitzt. Ein Wechsel der Sitzposition ist damit auch bei Curved Monitoren kein Problem – und schon werden die langen Tage im Büro ein Stückchen angenehmer.

Quelle Titelbild: Samsung

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