4 Fragen, die sich CEOs zu digitaler Business Agilität stellen sollten

30. Januar 2017

Die Digitale Transformation nimmt in Unternehmen zunehmend Form an. Doch wie können IT-Lösungen konkrete Pain Points im Business-Alltag lösen? Unternehmensverantwortliche lesen hier vier Fragen, die Sie bei der digitalen Business Agilität weiterbringen.

Automatisierte CRM-Systeme, mobile Arbeitsplätze oder Datenanalysen in Echtzeit – die Digitale Transformation bietet Unternehmen eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie sie von neuen Technologien profitieren können.

Ein häufiges Problem: IT-Anbieter kommunizieren ihren Kunden, vornehmlich Business-Entscheider, meist nur technische Vorteile.

Im Fokus sollte aber vor allem eines stehen: Eine gesteigerte Business Agilität, die durch digitale Lösungen erzielt werden kann.

Wie sich Unternehmen die wirklich relevanten Wettbewerbsvorteile durch digitale Lösungen sichern, zeigt dieser Fragenkatalog.

1. Welche Strategie haben Sie für die digitale Transformation?

Im Rahmen der Digitalen Transformation kommen nicht ausschließlich technologische Innovationen auf Unternehmen zu, beziehungsweise werden in Unternehmen implementiert. Stattdessen sollten sich Unternehmen in ihrer gesamten Organisation neu aufstellen.

So sollten Business-Entscheider in erster Linie neue Prozesse im Unternehmen einführen, die eine schnelle Entscheidungsgeschwindigkeit, neue Team-Strukturen und eine autonome Entscheidungsfindung – etwa in einzelnen Abteilungen oder Teams – ermöglicht. Wichtig: Die neue Organisationsstruktur muss sich in der Transformationsphase jederzeit agil anpassen können.


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2. Welchen Stellenwert haben Innovationen in Ihrem Unternehmen?

Nicht jedes Unternehmen sieht sich automatisch als Innovationstreiber. Dennoch, Innovation ist in vielerlei Hinsicht der entscheidende Faktor in punkto Fortbestehen. Innerhalb der Digitalen Transformation sollten Business-Entscheider demnach genau ergründen, welchen Stellenwert Innovationen in den kommenden Jahren haben könnten. Diese Punkte sollten Sie daher befolgen:

1. Listen Sie die Innovationen der letzten Jahre auf.
2. Analysieren Sie, welche Art von Innovation Sie eingeführt haben.
3. Holen Sie sich Feedback ein, wie Ihre Mitarbeiter auf die Innovationen reagiert haben.
4. Listen Sie auf, welche Innovationen erfolgreich waren und welche gescheitert sind.

Im Anschluss bieten diese vier Aspekte einen groben Leitfaden, wie agil und flexibel Ihr Unternehmen gegenüber Veränderungsprozessen aufgestellt ist. Gleichzeitig können Sie besser einschätzen, wie sehr Sie digitale Lösungen beispielsweise bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle unterstützen können.

3. Wohin wollen Sie transformieren?

Unternehmen sollten identifizieren in welchen Geschäftsbereichen die Digitalisierung dringlich und in welchen langfristig sinnvoll sein könnte. (Bild: iStock via Evernine)

Wohin soll es für Ihr Unternehmen in den kommenden Jahren gehen? Das ist nicht so einfach zu beantworten.

Klar ist, dass Sie sich mit Neuerungen wie Big Data, Cloud Computing, Internet der Dinge und mobilem Arbeiten konfrontiert sehen. Sprich, die neuen digitalen Technologien wandeln Abläufe und Prozesse in den Firmen oder sind zum Teil schon in den geschäftlichen Alltag integriert.

Da die Technologien sich selbst aber stetig und zum Teil rasant weiterentwickeln, handelt es sich um keinen abschließbaren Wandel mit einem Endpunkt. Flexibilität, die sich zudem in einer immer besser anpassbaren und skalierbaren IT widerspiegelt, gehört heute zu modernen Firmen einfach dazu.

Demnach sollten Sie sich im Idealfall beraten lassen, wie unterschiedliche Lösungen die Herausforderungen Ihres Unternehmens effizienter, flexibler und rascher bewältigen können. Mehr Informationen und einen kostenlosen Workshop zur Digitalen Transformation sichern Sie sich auch hier.

4. Wer sollte in Ihrem Unternehmen Digitalisierungs-Treiber sein?

Die Digitale Transformation sollte zur Chefsache werden und nicht als Modethema abgewehrt werden. Denn vor allem neue Wettbewerber und Start-Ups wittern das Geschäft in der digitalen Welt. Damit diese nicht schneller als die etablierten KMUs sind, muss gehandelt werden.

Gelingt die Überzeugung beim Führungsteam, klappt auch die Motivation der Mitarbeiter hin zum digitalen Wandel – etwa durch klares Aufzeigen der Business-Mehrwerte einzelner Lösungen. Anschließend gilt es eine ausführende Position für die Digitalisierung einzusetzen. Das kann etwa ein Chief Digital Officer (CDO) sein. Er ist der oberste Digitalisierungsbeauftragte des Unternehmens und sollte strategisch, agil und teamorientiert arbeiten.

Zusätzlich kann sich Ihr CDO den Rat von externen Experten hinzuziehen, um für die optimale Implementierung der neuen Technologien auch einen anderen Blickwinkel zu erhalten. Solche Digitalisierungsexperten kennen meist das gesamte Ausmaß der Digitalisierung und wissen nicht nur wie sich Unternehmen intern aufstellen sollten, sondern auch, wie sie sich am besten gegenüber anderen Unternehmen oder frischen Start-Ups positionieren.

Quelle Titelbild: Evernine

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