Hacker-Tricks: So durchschauen Sie die Betrüger-Maschen

20. Januar 2017

CANCOM.info gibt Business-Entscheidern drei kompakte Tipps, wie Sie sich und Ihre Mitarbeiter in der täglichen Routine vor Cyberangriffen, Spam und Hacks besser schützen können.

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Eine vermeintliche Mail von Kollegen, ein unüberlegter Klick im Internet – cyberkriminelle Aktivitäten finden in der digitalen Welt an fast jeder Ecke statt. Das Problem sind jedoch meistens nicht die Cyberangriffe selbst, sondern die IT, die sich und die Arbeitsgeräte des Unternehmens nicht fortlaufend auf neue Gefahren und Sicherheitslücken vorbereiten – etwa aus Zeit- oder Kapazitätsgründen.

Doch auch Business-Entscheider können sich mit wenigen Handgriffen vor den täglichen Cybergefahren schützen, ganz ohne die Kollegen aus der IT. CANCOM.info zeigt Ihnen drei einfache Security-Tipps für den Arbeitsalltag.

1. Drei Fragen bei E-Mails

Nach wie vor gilt die E-Mail als der häufigste Infektionsweg. Alleine, wenn infizierte E-Mails geöffnet werden, kann es passieren, dass Schadsoftware bereits installiert wird.

Gerade bei Rechnungen, Bankgeschäften oder neuen Anfragen sollten Sie deshalb vor dem Öffnen einer Mail genau überlegen, was Sie da tun. Stellen Sie sich hier am besten folgende drei Fragen:

✔ Kennen Sie den Absender?
✔ Wirkt der Betreff schlüssig?
✔ Erwarten Sie in dieser Mail einen Anhang?

2. Ein USB-Stick als kurzfristige Lösung

Natürlich sollten Sie immer im Blick haben, dass Ihre Browser, Anwendungen und Betriebssysteme auf dem neuesten Stand sind. Doch Sie kennen das Problem selbst: Man findet eben nicht immer die Zeit für Updates – oder die hauseigene IT kommt nicht hinterher.

Erstellen Sie deshalb regelmäßig Backups – im Idealfall einmal pro Woche. Solche Backups können Sie selbst oder ein IT-Verantwortlicher kurzfristig auch auf Datenträgern wie USB-Sticks vornehmen, solange Sie noch keine einheitliche Backup-Lösung im Unternehmen implementiert haben.

Handeln Sie allerdings lieber von Anfang an zukunftsorientiert und greifen Sie direkt auf kostengünstige Backup-Lösungen aus der Cloud zurück, die ihren Service sogar täglich oder stündlich voll automatisiert anbieten.

Tipp: Wenn Sie sich dennoch für USB-Sticks entscheiden, dann verwenden Sie mehrere Datenträger. Nicht, dass Sie Ihr Backup irgendwann mit einem infizierten Backup überspielen.

3. Sichere Verbindung bei Banking und Co.

Online-Banking, virtuelle Arbeitsplätze und E-Mail Accounts haben eines gemeinsam: Sie alle benötigen sichere und individuelle Passwörter.

Doch gerade beim Login kann es trotzdem immer wieder zu Cyberangriffen kommen. Kriminelle können Ihre Notebooks und Smartphones ausspähen und greifen beispielsweise auf Ihren Webbrowser zu. Wenn Sie sich das nächste Mal beim Online-Banking anmelden wollen, kann der Angreifer dann alles mitlesen.

Achten Sie deshalb bei jeder sensiblen Website darauf, dass Sie auch im Adressfeld / der URL mit „https“ verbunden sind. Diese sichere Verbindung verfügt meist auch über ein Schlosssymbol, welches beim Anklicken Informationen zum Sicherheitszertifikat preisgibt. Sollten Sie bei der nächsten Überweisung demnach auf ein „http://“ stoßen, dann schließen Sie lieber den Browser und informieren Sie einen IT-Verantwortlichen.

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Quelle Titelbild: Evernine

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