IoT: Unternehmen setzen verstärkt auf IT-Security

18. Januar 2017

Innerhalb der Industrie 4.0 steht für viele Unternehmen das Internet of Things (IoT) auf der Agenda. Vernetzte Maschinen und automatisierte Prozesse gehören zu den häufig nachgefragten Lösungen. Auf entsprechende Security-Lösungen verzichten viele Unternehmen bisweilen. Das soll sich nun grundlegend ändern.

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Groß angelegte Hacks und teilweise fatale Sicherheitslücken machen vielen vernetzen Unternehmen zunehmend zu schaffen. Beacons, automatisierte Produktionsstraßen oder vernetzte Kommunikationssysteme wurden in den letzten Jahren von unzähligen Betrieben bezogen. Eine moderne Security-Strategie und entsprechende Lösungen sind jedoch häufig auf der Strecke geblieben.

Das liegt einerseits an einer gewissen Sorglosigkeit, mit der einige Unternehmen IoT in die eigenen vier Wände geholt haben. Andererseits haben jedoch auch einige Anbieter von IoT-Lösungen bisher wenig Zeit und Geld in entsprechend abgesicherte Produkte gesteckt.

IoT-Security wird zum Fokusthema

Für 2017 besteht tatsächlich Hoffnung, dass Unternehmen, ganz vorne mit dabei die jeweiligen IT-Verantwortlichen, das Thema IoT-IT-Security aufnehmen.

Hintergrund hierzu ist ein Maßnahmenkatalog des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik von Oktober 2016. Die darin genannten Maßnahmen zur Bekämpfung von Cyberkriminalität innerhalb des Internet of Things sollen ab 2017 laut Bundesamt umgesetzt werden. Betroffen von der Einhaltung dieser Maßnahmen sind maßgeblich die Anbieter von IoT-Lösungen.

Auch seitens der EU werden diese Maßnahmen bekräftigt. Für 2017 ist etwa ein Gütesiegel für sichere IT geplant, welches für Unternehmen als „sicher“ gekennzeichnete Lösungen direkt sichtbar macht.

IoT als Security-Thema erkennen

Die aktuellen Initiativen von EU und Bund zeigen, dass IoT-Security sich zu einem ernstzunehmenden Thema entwickelt. Und: Hersteller von entsprechenden Lösungen müssen sich an die neuen Maßnahmen halten.

Das gilt jedoch bisweilen nicht für Unternehmen, die IoT Lösungen beziehen oder bereits bezogen haben. CANCOM.info meint: Obwohl Unternehmen noch keine direkten Auflagen für den Einsatz von IoT-Lösungen haben, sollten sie sich jetzt schon mit einer Sicherheitsstrategie auseinandersetzen oder entsprechende Profis auf diesem Gebiet zur Seite ziehen – denn cyberkriminelle Aktivitäten lassen sich nicht von staatlichen Auflagen oder Maßnahmenkatalogen abhalten.

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Quelle Titelbild: iStock via Evernine

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