Smartphone wird als Diagnosegerät gegen Krebs eingesetzt

25. Januar 2017

Smartphones sind in punkto Performance und Hardware mittlerweile oftmals so gut ausgestattet, dass sie selbst mit hochwertigen Notebooks mithalten können. Das zeigt sich auch im Gesundheitswesen. Hier werden Smartphones aufgrund ihrer guten Technik und der zuverlässigen Sensoren vermehrt als Diagnosegeräte eingesetzt.

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Bereits 49 Millionen Menschen nutzen in Deutschland ein Smartphone. Die mobilen Devices dienen hauptsächlich als Kommunikationsgerät, Zugang zum Internet, Entertainment-System und seit einigen Jahren auch als Arbeitsgerät.

Im Business-Alltag sind Smartphones bereits angekommen, wie auch dieser Artikel zeigt.

Doch auch im Gesundheitswesen fassen mobile Endgeräte nun Fuß. Das aktuellste Beispiel: Ein vier Jahre altes Microsoft Lumia Device kommt ab sofort in der Krebsforschung zum Einsatz.

Das Alter verwundert hier vielleicht zuerst, doch dieses Lumia 1020 verfügt bis heute über eine der ausgefeiltesten Smartphone-Kameras mit 41 Megapixeln und PureView Technologie für besonders scharfe Bilder.

Diese Technologie machte sich nun ein Forscherteam aus Schweden zu Nutze und entwickelte auf Basis der PureView Kamera ein Diagnosegerät zur Sequenzierung von DNA.


Das Lumia 1020 im Einsatz als Diagnosegerät. (Bild: nature.com)

Hintergrund: Solche Diagnosegeräte kommen bei der Forschung von Mutationen von Krebszellen zum Einsatz und sind im Normalfall alles andere als handlich.

Hier bietet ein kleines Smartphone mit gleichwertiger Technologie merkliche Vorteile.

 


Guter Ansatz für die Weiterentwicklung von medizinischen Geräten?

Das Beispiel des Lumia 1020 sollte aktuell eher als Einzelfall betrachtet werden. Aber der Gedanke, medizinische Geräte effizienter und mobiler zu gestalten, könnte durch die Smartphone-Technologie deutlich vorangetrieben werden.

Denn die einzelnen, teilweise mikroskopisch kleinen Komponenten aus der Smartphone-Industrie würden sich für Forschungsgeräte ideal eignen. Und: Sie sind billiger als Bauteile aus dem Labor und werden in großen Stückzahlen produziert.

 

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Quelle Titelbild: Evernine

Quelle Text: nature.com

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