Das bringt die Cloud 2017: Vier Prognosen für das neue Jahr

12. Januar 2017

Immer neue Cloud-Lösungen erscheinen auf dem Markt, die IT-Entscheidern das Leben einfacher machen sollen. Was uns 2017 erwartet, zeigt CANCOM.info.

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IoT, IT-Security, Multi-Cloud – das sind nur einige der Begriffe, die uns noch stärker durch das kommende Jahr begleiten werden.

CIOs können sich auf ein paar neue Cloud-Trends freuen, die die Unternehmensinfrastruktur zukünftig mehr und mehr beeinflussen werden. Vier zentrale Prognosen haben wir kurz zusammengefasst:

1. Etablierung der Multi-Cloud

Schon 2016 hat sich die parallele Nutzung von Private und Public Cloud allmählich durchgesetzt. An diese Entwicklung knüpft der Trend der Multi-Cloud nun weiter an.

Große Cloud-Provider wie etwa Microsoft oder Rackspace ermöglichen es ihren Kunden nun, auch mehrere Anbieter gleichzeitig zu nutzen, um so von deren unterschiedlichen Vorteilen profitieren zu können.

Bereits jetzt zeichnet sich stark ab, dass Unternehmen sich in verschiedenen Regionen oder für unterschiedliche Workloads verschiedener Cloud-Anbieter bedienen, welche die jeweiligen Bedürfnisse optimal erfüllen können.

CANCOM.info meint: Dieser Trend wird sich 2017 weiter fortsetzen.

2. Serverlose Architektur

Server selbst betreuen? Für viele IT-Verantwortliche ist das vielleicht schon bald Geschichte. (Bild: Evernine)

Der Begriff „Serverlose Architektur“ könnte zunächst jeden IT-fernen Mitarbeiter etwas in die Irre führen: Natürlich werden Server immer benötigt, doch bei diesem Trend müssen sich IT-Verantwortliche nicht länger selbst um die Infrastruktur kümmern.

Damit beruht eine serverlose Architektur sozusagen auf Anwendungen, die von einem Backend-as-a-Service bei Drittanbietern abhängig sind.

CANCOM.info meint: Der Wegfall dieser zusätzlichen Verantwortlichkeit vermindert die Barrieren für den Einstieg in das IoT-Feld enorm, weshalb wir darin großes Potenzial für das neue Jahr sehen.

3. IoT im Büro

Ein Trend, der schon in vielen Wohnungen Einzug gefunden hat, wird sich zukünftig auch stärker auf Büros ausweiten: Intelligente Boxen, durch die man auf Zuruf unzählige Informationen abfragen, andere Geräte bedienen oder sogar Bestellungen tätigen kann.

Amazon wirbt bereits fleißig mit seinem cleveren Gerät namens Echo, das mit seinen Besitzern über den Sprachassisstenden Alexa über das gesprochene Wort agiert. Und selbst über Spielekonsolen wie eine Xbox lassen sich mittels Microsoft Cortana bereits Befehle erteilen.

CANCOM.info meint: Noch werden die Geräte eher im Eigenheim genutzt als im Büro. Allerdings bieten die ständig weiterlernenden, intelligenten Lautsprecher vielseitige Einsatzmöglichkeiten, deren Mehrwert zukünftig auch fürs Büro interessant werden könnte.

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4. Sicherheit entwickelt sich zum integrierten Business Enabler

In Zukunft wird die IT-Sicherheit in Unternehmen aufgrund sich ständig weiter entwickelnder Bedrohungen einen noch höheren Stellenwert einnehmen. Ein umfangreiches Verständnis für alle Daten und Systeme, die geschützt werden müssen, ist hierfür Grundlage.

CANCOM.info meint: Während bisher oftmals alles außerhalb des eigenen Netzwerks als „untrusted“ und alles innerhalb des Netzwerks als „trusted“ eingestuft wurde, werden sich in Zukunft wahrscheinlich eher effektive Zero-Trust-Environments etablieren, in denen Zugriffe auf sensible Daten streng begrenzt, aber sinnvoll verteilt werden.


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Quelle Titelbild: Evernine

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