Windows 10: Diese Privatsphäre-Neuerungen kommen 2017

13. Januar 2017

Passend zum Start ins neue Jahr hat Microsoft nun zwei Neuerungen angekündigt, die den Schutz der Privatsphäre von Windows 10-Nutzern weiter verbessern sollen. Was sich ändern wird, verrät CANCOM.info.

Microsoft hat auf Kunden-Feedback gehört und zwei Änderungen am Betriebssystem Windows 10 präsentiert. Diese versprechen für User mehr Privatsphäre-Optionen und einfachere Bedienbarkeit.

Microsoft Privacy Dashboard zur einfacheren Konfiguration

Die erste Neuheit, die viele Nutzer von Windows 10 freuen dürfte, ist die Einführung einer zentralen Übersicht zur Konfiguration von Aktivitätsdaten: das Privacy Dashboard.

Über den Browser können User nun leichter einstellen, welche Daten von Microsoft erhoben werden können, etwa bei der Positionserfassung, beim Suchen oder Surfen im Internet oder im Notizbuch von Cortana.

Im Dashboard gibt es außerdem nicht nur die Möglichkeit, die Einstellung zur Datenerfassung individuell zu konfigurieren, sondern auch bereits erfasste Daten zu löschen.

Zusätzlich hat Microsoft bereits angekündigt, dass die Funktionalität des Tools sowie abgebildete Daten-Kategorien kontinuierlich verbessert und erweitert werden.

Neues, verbessertes Datenschutz-Setup

Microsoft fordert Windows 10 Nutzer nun schon bei der Installation auf, die Privacy Settings anzupassen. (Bild: Microsoft)

Weiterhin hat Microsoft angekündigt, dass mit dem anstehenden Creators Update für Windows 10 eine Verbesserung des Setups bei der Konfiguration von Datenschutzeinstellungen einhergehen wird.

Das Setup soll Nutzern zukünftig bereits bei der Neuinstallation des Betriebssystems alle wichtigen Privatsphäre-Einstellungen auf einen Blick zeigen. So soll Usern die Datenschutz-Konfiguration deutlich vereinfacht werden. Die Fortsetzung der Installation ist außerdem nur nach Anpassung aller Einstellungen möglich.

Wer Windows 10 hingegen bereits verwendet, wird über eine Benachrichtigung von Microsoft über das Update informiert und gleichzeitig darauf hingewiesen, die Privatsphäre-Einstellungen hinsichtlich des neuen Setups neu zu konfigurieren.

Einfachere Konfiguration von Diagnose- und Nutzungsdaten

Microsoft vereinfacht zudem auch die Einstellungen im Bereich Diagnose- und Nutzungsdaten. Während hier bisher drei Konfigurationsstufen vorhanden waren, wurde die Zahl nun auf zwei reduziert: „Einfach“ und „Vollständig“.

Die Menge an Nutzerdaten, die bei der Stufe „Einfach“ erhoben werden, hat Microsoft außerdem weiter reduziert. Diese Änderungen treten ebenfalls mit dem Creators Update für Windows 10 in Kraft, welches noch im Frühjahr erscheinen wird.

Videos von CANCOM.info

 

Quelle Titelbild: Evernine

Lesen Sie weiter auf CANCOM.info

Schreiben Sie einen Kommentar

Mit einem Netzwerk anmelden, oder das Formular ausfüllen. Die E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Notwendige angaben sind mit * gekennzeichnet.