Valentinstag zeigt: So gewinnen Webshops neue Kunden

14. Februar 2017

Mit Webshops werden zunehmend flexible und durchdachte Alternativen zum stationären Handel angeboten. Bisher stellten lange Lieferzeiten noch eine Hürde für viele Anbieter dar, da diese gerade das kurzfristige „Shoppen“ verhinderten. Ein neues digitales Geschäftsmodell zeigt aber gerade am Valentinstag, wie die Lieferungen der Webshops in Zukunft innerhalb eines Tages erfolgen könnten.

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Versandriese Amazon hat mit Prime Now im vergangen Jahr bereits gezeigt, wie Webshops mit Lieferzeiten von nur einer bis zwei Stunden neue Kunden für sich gewinnen können. Eine Zielgruppe hierfür: Berufstätige, die kurzfristig oder aus Zeitmangel bestimmte Produkte benötigen.

Dieses Geschäftsmodell mit sehr kurzen Lieferfristen lässt sich jedoch auch auf sämtliche andere Webshops ausweiten, wie eine aktuelle Umfrage von Bitkom zeigt. Denn: Falls Sie es vergessen haben, heute ist Valentinstag.

Und auch Ihnen geht es vielleicht so wie jedem fünften Bundesbürger. Sie müssen noch schnell ein Geschenk, einen Blumenstrauß oder eine kleine Aufmerksamkeit für Ihren oder Ihre Liebste einkaufen.

12,5 Millionen Deutsche kaufen Valentistagsgeschenke online

Der Anteil der Online-Blumenkäufer hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Bitkom sieht als möglichen Grund die gestiegene Nachfrage nach flexiblen Einkaufsmöglichkeiten, die Wareneinkauf, Versand und Lieferung binnen weniger Stunden erledigen.

Das Beispiel lässt sich aber nicht nur für den 14. Februar herziehen. Auch an anderen Feiertagen, Geburtstagen oder in der Vorweihnachtszeit wird vermehrt online und manchmal sehr kurzfristig eingekauft – hier auch ein Beitrag zum Weihnachtsgeschäfts 2016.


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Digitale Lösungen als Basis

Eine Voraussetzung für den stetig wachsenden Markt für Onlineshops sind sicherlich zuverlässige IT-Lösungen – beispielsweise Cloud-Anwendungen, auf die alle Mitarbeiter jederzeit zugreifen können oder ERP-Systeme, die eine Verkaufsabwicklung in Echtzeit ermöglichen. Zusätzlich sind aber auch regionale Lager und ein ausgebautes Netzwerk an Logistikern wichtig, welche die Waren in kürzester Zeit an einen Zielort in der Nähe liefern können.

Zu nennen sind hier beispielsweise Lagerhallen, die jeweils einen Umkreis von 20 Kilometern beliefern können. Gerade in der Lebensmittelbranche ist der Ausbau solcher Netze seit einigen Jahren zunehmend zu beobachten.

Oder Sie machen es wie Amazon und planen futuristische Lieferoptionen mit Drohnen oder gar Zeppelinen ein.

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Quelle Titelbild: iStock / DragonImages

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