Zwei Drittel des Mittelstands durchlaufen bis 2020 die Digitalisierung

17. Februar 2017

Wie eine aktuelle Studie zeigt, werden acht von zehn Industrieunternehmen in den nächsten drei Jahren die Digitale Transformation abgeschlossen haben oder sich zumindest schon mitten in einem Transformationsprozess befinden. Erfahren Sie hier, warum bereits heute vorhandene Datensätze zum Treiber der Digitalen Transformation werden.

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Denken Sie kurz an klassische „Schatzkammern“ in Unternehmen: Früher war es oftmals der Dachboden oder Keller im Betrieb – verloren geglaubte Unterlagen, Marktanalysen und ganze Kundenkarteien konnte man dort manchmal noch ausgraben.

Heute haben Sie vielleicht noch immer diese Keller, doch die wahren Schätze liegen bereits in Ihren Datenbanken, auf Ihren PCs oder einem Server. Diese Rohdaten werden im digitalen Zeitalter von einigen Experten als Öl des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Doch ohne eine zielgerichtete Aufbereitung und Analyse, beispielsweise durch sogenannte Big Data Lösungen, erschließt sich ihr Wert oft nicht, und die „Datenschätze“ drohen zu versanden.

So wechselt der deutsche Mittelstand in die Industrie 4.0

Genau hier setzt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung PWC an. Demnach will ein Großteil der 235 befragten mittelständischen Unternehmen in den kommenden fünf Jahren bis zu fünf Prozent des Umsatzes in die Digitalisierung investieren. Konkreter: In Lösungen, die die Umsetzung der Industrie 4.0 ermöglichen, beispielsweise die Automatisierung von Fertigungsprozessen und ERP-Systemen.

CANCOM.info fasst die wichtigsten Ergebnisse der Studie kompakt zusammen:

✔ Die rund 235 befragten Mittelständler sehen erhöhten Handlungsdruck bei der Digitalisierung.

✔ Bis 2020 will die deutsche Industrie 40 Milliarden Euro pro Jahr in Anwendungen zur Umsetzung der Industrie 4.0 investieren, das entspricht rund einem Prozent des deutschen BIP.

✔ Zusätzlich wollen 80 Prozent der mittelständischen Industrieunternehmen ihre komplette Wertschöpfungskette bis 2020 digitalisieren.

✔ Mittelständische Unternehmen versprechen sich dadurch Effizienzsteigerung, Kosteneinsparung, qualitative Vorteile wie mehr Flexibilität und die Möglichkeit, auf individuelle Kundenwünsche einzugehen.

Zum Vergleich: Auch Statista hat mittelständische Unternehmen zur Digitalisierung befragt

Laut einer vergleichbaren Umfrage von Statista haben bereits über die Hälfte der mittelständischen Unternehmen eine (Teil-)Digitalisierung hinter sich. (Bild: Statista)

Eine Möglichkeit zur erfolgreichen Digitalen Transformation bietet Big Data Analytics

Big Data zählt als Basis zur Auswertung großer Datenmengen als zentraler Bestandteil der Digitalen Transformation. Entsprechende Lösungen führen mit neuen Algorithmen und Verfahren bei großen und auch kleineren Datenmengen zu verwertbaren Erkenntnissen für eine bessere Wertschöpfung und neue gewinnbringende Anwendungsmöglichkeiten.

Der Big Data Analytics Ansatz verweist hierbei auf Lösungen, die diese Datenanalyse durchführen und bei Bedarf Handlungsempfehlungen für Manager aussprechen oder Prozesse auf Basis der Auswertungen automatisieren können. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

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Quelle Titelbild: iStock / simonkr

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