E-Commerce: Kein Wachstums-Stop in Sicht

3. März 2017

Der Onlinehandel wächst weiterhin rasant. CANCOM.info fasst die Top-Branchen im E-Commerce für Sie zusammen und zeigt, worauf es in diesem Jahr ankommt.

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Einkaufen gelingt heute digital einfacher denn je – via App, über Onlineshops oder sogar auf Facebook wird so ziemlich alles verkauft, was auch der stationäre Handel anbietet. Und E-Commerce hat noch immer nicht seine Grenzen erreicht. Vielmehr bestätigt auch der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh), dass das Wachstumspotential für die kommenden Jahre stabil bleibt.

Mit einem Plus von 12,5 Prozent auf rund 53 Milliarden Euro ist der Brutto-Umsatz im E-Commerce im Jahr 2016 deutlich zweistellig gewachsen.

Die Top-Branchen im Onlinehandel

Im gesamten Überblick konnte der E-Commerce im vergangenen Jahr ein Wachstum von gut einem Zehntel im Vergleich zum Vorjahr aufweisen. Besonders interessant dürfte es jedoch für Vertriebschefs und Business-Entscheider sein, welche Produktkategorien im Einzelnen zu den Top-Aufsteigern gehören.

Auf Basis der jährlichen Analyse des bevh fassen wir Ihnen die Branchen mit dem größten Wachstum zusammen.

Platz 1: Traditionell starke Warengruppen wie Bekleidung mit einem Umsatz von 11,16 Milliarden Euro.

Platz 2: Mit 8,74 Milliarden Euro in 2016 landen Elektronikartikel und Telekommunikation auf Platz 2.

Platz 3: Unter den Top 3 folgt Unterhaltungselektronik wie Computer, Zubehör, Spiele und Software mit 3,68 Milliarden Euro.

Platz 4: Dicht dahinter kommen Schuhe mit einem Umsatz von 3,58 Milliarden.

Platz 5: Der Gesamtbereich Möbel, Lampen und Dekoration belegt Platz 5 mit 3,19 Milliarden Euro Umsatz.

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Eine Prognose für 2017

Das Thema Omnichannel-Commerce – der Vertrieb über unterschiedlichste Kanäle – steht ganz oben auf der Agenda des deutschen Einzelhandels. Im Einzelhandel geht es längst nicht mehr um „online versus offline“. Erfolgreiche Händler sind auf allen Kanälen und in sozialen Netzen präsent – das unterstreicht auch die jährliche Analyse des bevh.

Mehr als jeder achte Euro im deutschen Einzelhandel geht nicht mehr in die Ladenkasse, sondern in die E-Commerce- und Versandhandelsbranche. Der E-Commerce wird damit immer mehr zum besseren Nahversorger, weil Beratung, Auswahl und Service flächendeckend angeboten werden. Der Online- und Versandhandel ist unverzichtbarer und prägender Teil des Einzelhandels„, sagt Gero Furchheim, Präsident des bevh.

Für ein erhebliches Wachstum sorgen beispielsweise auch männliche Kunden. Selbst in Warengruppen, wie beispielsweise Möbel, Lampen und Dekoration generiert die Zielgruppe hier ein Plus von 40,5 Prozent.

Wie auch der stationäre Handel verstärkt vom Potential des E-Commerce profitiert, verrät auch dieser Beitrag. Nur so viel vorab: Nutzerfreundlichkeit ist heute das A und O im Onlinehandel – egal ob Sie Frauen oder Männer ansprechen wollen.

 

Quelle Titelbild: iStock / svetikd

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