21. November 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren

BKA prüft Waffen aus dem 3D-Drucker

Aktuell prüft das Bundeskriminalamt Waffen aus dem 3D-Drucker auf Gefährlichkeit. Diese Überprüfung soll laut dem Magazin Technology Review bis zum Jahresende andauern.

Genaue Angaben über den Testverlauf oder mögliche Konsequenzen,zum Beispiel für Gepäckkontrollen, gibt es nicht. Für präzise Testergebnisse hat sich das BKA einen eigenen 3D-Drucker angeschafft, um selbst die Waffen herstellen zu können.

Das Gefahrenpotenzial ist groß, da sich die ausdruckbaren Kunststoffteile viel leichter an Bord eines Flugzeuges schmuggeln lassen als es bei Metallwaffen möglich ist. Da die Gepäckkontrollsysteme bei diesen Kunststoffteilen nicht anschlagen, könnte ein potentieller Angreifer die Waffe im Flugzeug zusammenbauen. Neben der Gefahrenprüfung versuchen die Sicherheitsbehörden herauszufinden, ob und inwiefern sich die neue Art der Waffentechnik für polizeiliche Zwecke einsetzen lässt.

Quelle Bild: Peter Hebgen/pixelio.de

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