28. November 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren

IBM: Cloud wird immun gegen Naturgewalt

IBM hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Daten und Applikationen in nur wenigen Minuten von einem Rechenzentrum in ein anderes transferiert werden können – und das per Tablet oder Smartphone. Die Lösung soll bei Naturkatastrophen wie Hurricans zum Einsatz kommen, die bisher zu langen Ausfallzeiten von wichtigen Kommunikationssystemen führen konnten.

Vor einem Jahr legte Hurrikan Sandy Netzwerkstrukturen über Tage, Wochen und in einigen Fällen sogar Monate hinweg lahm. Mit der Cloud-Lösung „Cloud Computing Disaster Prevention Invention” soll dies zukünftig der Vergangenheit angehören.

SDNLabDas System werde gegenwärtig im Innovation-Lab des Marist College, das von IBM gesponsert wird, in der Nähe von New York City getestet. Damit könne das sogenannte Re-Provisioning von mehreren Tagen auf Minuten reduziert werden. Kostspielige Netzwerkunterbrechungen und -ausfälle sollen sich so verhindern lassen.

Die Cloud-Lösung nutzt Software-Defined Networking-(SDN)Technologie. Per SDN sei es möglich, Datenströme innerhalb physikalischer und virtueller Netze effizient zu kontrollieren und im Notfall umzuleiten. IT-Verantwortliche sollen remote und über Open-Source-Netzwerk-Controller von Marist auf Daten und Applikationen zugreifen und Netzwerkressourcen ändern können. Die Lösung soll ab 2014 verfügbar sein.

Mehr Infos gibt es bei IBM. Funktionsweise und Vorteile von SDN finden sich hier.

Bild: Angela Parszyk/pixelio.de

Hier schreibt Heide Witte für Sie

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