6. November 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren
Wirtschaftsspionage 2.0 - lautlos, zielgerichtet und verheerend

Adobe-Hack trifft über 38 Millionen Anwender

Anfang Oktober ist das große Unternehmen Adobe um angeblich drei Millionen Userdaten kompromittiert worden. Diese Zahl ist jedoch deutlich höher, wie Brian Krebs in seinem Blog berichtet.

Seine Berechnungen ergeben eine Zahl von mindestens 38 Millionen Daten. Darunter befinden sich vertrauliche Kundendaten: Usernamen, Passwörter und Kreditkarteninformationen. Die Reaktion Seitens Adobe war das Zurücksetzen der User-Passwörter.

Zunächst ist man davon ausgegangen, dass der Hackangriff dazu diente, Userdaten und Quellcodes von Adobe-Programmen abzurufen. Nun ist jedoch im Web eine Liste aufgetaucht, welche von Krebs auf einem Drittserver gefunden wurde. Diese Liste beinhaltet mehr als 150 Usernamen und Passwörter von Adobe-Kunden. Diese Daten könnten nun von Hackern genutzt werden. Als allgemeiner Schutz ist immer die Verwendung von verschiedenen Passwörtern mit einer großen Zeichenanzahl und Sonderzeichen zu empfehlen.

Wie man sich schützen kann, ist Thema des kostenlosen IT-Solution Workshop „Wirtschaftsspionage 2.0 – lautlos, zielgerichtet und verheerend“, der am Mittwoch, 27.11.2013 bei CANCOM in der München-Niederlassung zusammen mit dem Partner Trend Micro stattfindet. Behandelt werden unter anderem die Aspekte:
„Dem Angriff auf der Spur“ – wie professionelle Angreifer vorgehen.
„Der Perimeterschutz hat ausgedient“ – neue Sicherheitsarchitektur für Unternehmen.
Custom Defense – flexibler Schutz vor individuellen Bedrohungen-
Live Demo: Custom Defense mit Trend Micro Deep Discovery.

Quelle Bild: arstechnica.com

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