22. November 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren
EU-Parlament in Aufruhr

Hacker knackt Accounts von EU-Abgeordneten

Einem Hacker ist es jüngst gelungen, durch die Sicherheitsbarrieren des EU-Parlamentes zu brechen und konnte auf vertrauliche E-Mails, persönliche Dokumente von Parlamentsmitgliedern und auch der hausinternen IT-Experten zuzugreifen.

Der Angreifer berichtete dem französischen Magazin Media Part, dass es ein „Kinderspiel“ gewesen sei, durch die Sicherheitsbarrieren des Parlamentes zu dringen. Besonderes großes technisches Know-How sei nicht von Nöten gewesen, da das Parlament schon seit vielen Jahren mit veralteter Microsoft-Software – Windows XP und Microsoft Exchange-Server – arbeite. Dass veraltete Software in dem Regierungshaus im Einsatz ist, gilt als unbestritten – selbst Abgeordnete jammerten jüngst dem Spiegel gegenüber über ihr veraltetes IT-Equipment.

Glück gehabt: Sinn und Zweck des Angriffes war den Hacker zufolge nur die Demonstration von Sicherheitslücken im System. Laut Spiegel Online war und ist es den Parlamentariern nicht möglich, ihre Emails zu verschlüsseln, da die IT-Abteilung es verbietet, Verschlüsselungssoftware einzusetzen. Der Grund: sie sei nicht benutzerfreundlich genug.

Quelle Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

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