18. November 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren
Finanzielle Schmerzgrenze ist noch nicht erreicht

IT-Sicherheit: Banken brauchen Nachhilfe

Die signifikanteste Auswirkung von Angriffen aus dem Internet auf Banken ist der Verlust des Kundenvertrauens, so eine Studie von Longitude Research. Dieser Punkt wiege fast doppelt schwer wie monetäre Verluste. Doch auch die Prävention gegen Bedrohungen aus dem Internet bewerten nur 20 Prozent der befragten Führungskräfte in ihrem Unternehmen mit „hoch“.

Die am häufigsten von Angriffen aus dem Internet betroffene Branche sind Banken und Finanzinstitute. Von diesen fühlen sich laut der Untersuchung nicht einmal 24 Prozent gewappnet, um einer solchen Cyber-Bedrohung standzuhalten. Am gefährlichsten sei auch hier die Bedrohung durch Phishing, Botnets und schädlicher Software für mobile Endgeräte, die mit neuen Kanälen für die Kundenkommunikation einhergeht.

Cyberrisk

Quelle: Longitude Research

Da die Sicherheit vieler Unternehmen jedoch Bestandteil der IT-Abteilungen sei und immer noch nicht eine Aufgabe für den ganzen Betrieb darstelle, haben 54 Prozent der Befragten angegeben, dass die Alarmglocke in der Chefetage noch nicht ausgelöst werde, weil „die finanziellen Verluste noch nicht hoch genug sind“.

Für Banken sei es jedoch besonders wichtig, die Angriffe aus dem Internet als ernst zu nehmendes Risiko für Unternehmen zu betrachten, da Distributed-Denial-of-Service-Attacken das Vertrauen von Kunden und die allgemeine Marktwahrnehmung negativ beeinflussen.

Quelle Bild: Longitude Research

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