15. November 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren

Tablets als Firmenrisiko: Wie sicher sind sie?

Der Tablet-Boom hat nicht nur unzählige Geräteformen hervorgebracht, sondern stellt die Anwender auch vor die Wahl zwischen mehreren Betriebssystemen. Für Unternehmen geht es beim Wettbewerb zwischen Android, iOS und Windows 8.1 in erster Linie um effiziente Administration und hohe Sicherheit. Welche Risiken beim Tablet-Einsatz für Geschäftsdaten lauern, hat die Experton Group in einem neuen Whitepaper ausführlich untersucht – und einen klaren Gewinner ermittelt.

Seit dem Siegeszug des iPad ist der Markt für mobile Geräte in Bewegung gekommen. Vom einfachen Tablet über Hybridgeräte bis zum Touch-fähigen Ultrabook steht den Anwendern eine enorme Vielfalt zur Auswahl. Das hat sich auch auf die Beschaffung in Unternehmen ausgewirkt und zu einem ganz neuen Kaufverhalten geführt. Wo früher der Firmenlaptop das Standard-Mobilgerät war, trägt man heute vom Management bis zum Außendienst ein iPad, oder ein vergleichbar schickes Gadget.

Neue Gefahren durch „Bring your own device“

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Übersicht: Die Risiken bei der Tablet-Nutzung, je nach Einsatz im beruflichen oder privaten Umfeld

Die IT-Abteilung steht damit vor ganz neuen Herausforderungen, denn es gilt, einen wachsenden Gerätezoo effizient und sicher zu administrieren. Erschwerend hinzu kommt der noch junge BYOD-Trend (Bring your own device): Mitarbeiter können ihre privat genutzten Geräte auch in der Arbeit einsetzen und damit auf Anwendungen und Daten in der Firma zugreifen.

Je nach Betrachtungsweise stellt diese Entwicklung eine Chance oder ein Risiko für ein Unternehmen dar. Die Chance einer solchen Gerätepluralität besteht darin, dass die Benutzer den jeweils optimal zu ihrer Arbeit passenden Formfaktor wählen können. So wird ein Ingenieur sicherlich auch weiterhin seine CAD-Anwendungen über die klassische Desktop-Workstation nutzen, während Marketing, Vertrieb oder Service bei der Erledigung ihrer Aufgaben von Tablets oder Hybridgeräten profitieren.

Dem gegenüber besteht mit der wachsenden Vielfalt auch das Risiko, dass die IT die ehemals lückenlose Kontrolle nicht mehr gewährleisten kann. Vor allem das Betriebssystem spielt hier die entscheidende Rolle. Während bisher in den Unternehmen Windows allein auf weiter Flur war, hat sich inzwischen Apples iOS und auch Android breit gemacht. Und mit der steigenden Anzahl der Systeme und auch der Systemversionen wächst logischerweise auch die Zahl der Schwachstellen und Angriffsmöglichkeiten.

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Übersicht dieses Artikels:
  1. SEITE 1: Vielfalt an Geräten und Systemen stellt die IT vor Herausforderungen
  2. SEITE 2: Die Sicherheitsfunktionen aktueller Tablet-Systeme im Vergleich
  3. SEITE 3: Fazit: Experton empfiehlt Windows 8.1

Hier schreibt Wolfgang Miedl für Sie

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