15. November 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren
Die 6 Top-Maschen der Betrüger und was man dagegen tun kann

Weihnachtszeit ist Phishing-Zeit

Internetbetrüger haben Hochsaison in der Weihnachtszeit. Denn dann wächst die Zahl an Online-Transaktionen, Seitenaufrufen und App-Downloads. Das nutzen Cyber-Kriminelle aus, um an persönliche Informationen, Passwörter und Bankdaten heranzukommen. Doch Online-Händler können ihre Kunden warnen und sollten ihre eigenen Kampagnen absichern. McAfee GmbH stellt die sechs Top-Maschen der Betrüger vor.

1. Die App als Lockvogel: Täuschend echt wirkende Apps, die vorgaukeln, den Weihnachtseinkauf zu erleichtern, dienen dazu, private Daten abzurufen und leiten meistens auch Nachrichten und Anrufe um.

2. Der SMS-Betrug: Die Malware „FakeInstaller“ tarnt sich als harmloses Installationsprogramm. In Wahrheit nutzt sie den uneingeschränkten Zugriff auf das Betriebssystem dafür, massenhaft SMS an kostenpflichtige Dienste zu versenden. Dies natürlich ohne Zustimmung des Nutzers. Besonders gefährdet sind hier Android-Smartphones.

3. Die Phishing-Falle: Weiterführende Links können eine Gefahr darstellen. Vor allem auf Social-Media-Plattformen wird mit unglaublich günstigen Preisen oder Verlosungen aktueller Top-Produkte geworben. In Wirklichkeit verbirgt sich hinter dem Link dann ein Pishing-Versuch oder der Download von Malwareprogrammen.

4. Der Grußkarten-Trick: Die besonders beliebten E-Cards kennt jeder. In Anhängen oder hinter Links können sich dabei Trojaner und Viren befinden. Problematisch ist, dass nichtsahnende Nutzer diese infizierten Karten ohne böse Hintergedanken weiter verbreiten.

5. Gefälschte Emails zum „Versandstatus“: Sehr gerne kommen in der Weihnachtszeit Emails mit Phishing und Malware-Downloads in Form von Updates bezüglich des Versandstatus. Leider ist diese Variante sehr erfolgreich.

6. Falsche Online-Shops: Mit einem kopierten und gefälschten Online-Shop-Layout werden Verbraucher getäuscht. Dahinter steht wieder einmal das Ziel, Verbraucherdaten zu erlangen.

Wie kann man sich schützen? Kleine E-Commerce-Unternehmen, die ihre Stammkundschaft erst noch aufbauen müssen, sollten Kunden über die  Risiken beim Online-Shopping aufklären. Das trägt zum Vertrauensaufbau bei und bewahrt vor Image-Schäden durch Trittbrettfahrer.

Werden eigene Apps angeboten, so sollten Kunden über die eigenen Kanäle auf den richtigen Namen und vor allem den richtigen Urheber aufmerksam gemacht werden. Die Kommentare in den App-Stores weisen in der Regel auf die gefälschte oder betrügerische Apps hin. Gleiches gelte für eigene Weihnachtsangebote: Kunden sollten vor Angeboten Dritter, die angeblich auf den eigenen Shop verweisen, gewarnt werden.

Und Konsumenten sollten E-Mails und Grußkarten genau kontrollieren. Wenn sich verdächtige Tippfehler in einer E-Mail oder im Grußkarten-Betreff befinden, Finger weg!

Quelle Bild: Dieter Schütz/pixelio.de

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