21. Dezember 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren

Blackberry: Mit Foxconn aus den roten Zahlen?

Blackberry meldet für das dritte Quartal des Geschäftsjahres einen Verlust von 354 Millionen Dollar – ohne Sonderposten. Wegen massiver Abschreibungen auf Lagerwaren beläuft sich das Minus unter dem Strich sogar auf stattliche 4,4 Milliarden Dollar.

Verkauft hat das Unternehmen in diesem Zeitraum eigenen Angaben zufolge lediglich 1,9 Millionen Smartphones, während im zweiten Quartal noch 3,7 Millionen über den Ladentisch gingen.

Den Umsatz im dritten Quartal beziffert Blackberry mit 1,2 Milliarden Dollar – ein Rückgang um 380 Millionen Dollar oder 24 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal. Dabei sei der Umsatz mit Hardware um 40 Prozent gesunken, Services wurden 53 Prozent weniger umgesetzt. Auf Software und Sonstiges entfallen sieben Prozent.

Eine Kooperation mit Foxconn, das auch für Apple produziert, soll Blackberry nun wieder aus den roten Zahlen helfen. Anleger scheinen die Strategie zu belohnen: Die Aktie legt derzeit zu.

Die vereinbarte Partnerschaft zwischen Foxconn und Blackberry ist bislang auf fünf Jahre begrenzt. Als erste gemeinsame Initiative soll ein Einsteiger-Smartphone für den indonesischen Markt entwickelt und im April 2014 auf Markt gebracht werden. Weitere Schwellenländer „mit enormem Wachtsumspotenzial“ sollen folgen.

Hier schreibt Heide Witte für Sie

Mehr Artikel vom Autor

Lesen Sie weiter auf CANCOM.info