18. Dezember 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren

Digitalisierung in KMU ist vorbildlich

Laut einer Studie von Ricoh Europe agieren kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU)  bei der Umsetzung des digitalen Wandels  viel schneller als ihre Kollegen in größeren Unternehmen.

Fast zwei Drittel der KMU (64 Prozent) planen die Digitalisierung ihrer verbleibenden physischen Dokumente innerhalb der nächsten drei Jahre.

Weniger als die Hälfte (46 Prozent) der großen Unternehmen teilen diese Erwartung. Geschäftsführer von KMU geben laut der Studie zu 78 Prozent an, dass Mitarbeiter auch von jedem unternehmenseigenen mobilen Gerät arbeiten können – bei großen Unternehmen ist dies nur in 69 Prozent der Fall.

Positive und kritische Aspekte des digitalen Wandels:

Der digitale Wandel bringt für  KMU laut Ricoh positive, aber auch risikoreiche Aspekte mit sich:

  • Ein positiver Aspekt ist die Entwicklung eines produktiveren und flexibleren Arbeitsmodells, das den Wissensaustausch unter den Mitarbeitern sowie die Reaktionsfähigkeit in Bezug auf Kundenanforderungen verbessert.
  • Ein gewisses Risiko birgt jedoch die Tatsache, dass Mitarbeiter Informationen auf persönlichen Laufwerken speichern und dadurch ein effektiver Wissensaustausch behindert – oder sogar Informationen verloren gehen können.

Dies kann natürlich auch großen Unternehmen passieren (Wahrscheinlichkeit bei 55 Prozent), jedoch ist die Wahrscheinlichkeit bei KMU höher (62 Prozent).

Um dieser negativen Konsequenz entgegen zu wirken, legen 30 Prozent der KMU Wert auf iWorker (Wissensarbeiter), denn diese Mitarbeiter benötigen zur Erfüllung ihrer Aufgaben jederzeit Zugang zu allen wichtigen Informationen.

Das Konzept der iWorker und deren Anstieg bis 2018
Quelle: Ricoh

Laut Studie erwarten 30 Prozent der Geschäftsführer in KMU, dass die Mehrheit ihrer Mitarbeiter bis 2018 der Definition des iWorkers entspricht. Ricoh beschreibt in der Infografik das Konzept, die Vorteile und den Anstieg der iWorker bis 2018.

Die Digitalisierung schreitet schnell voran

Ein weiteres Ergebnis der Studie besagt, dass viele KMU aktuell noch keine vollständige Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse besitzen, die den mobilen Zugriff auf alle Daten gewährleistet.

Jedoch sind Geschäftsführer bestrebt und zuversichtlich, dass dieses Hindernis innerhalb der nächsten drei Jahre aus dem Weg geräumt sein sollte. Zusätzlich wird dazu die bestehende Technologie überprüft und Prozesse sowie Arbeitsmethoden verbessert.

„Vorausschauende KMU sind für die Zukunft bestens aufgestellt. Durch weitere Digitalisierung ihrer geschäftskritischen Dokumente und Optimierung ihrer Prozesse können sie auf Informationen schnell zugreifen, wann immer sie sie benötigen. Durch diese effektive Verwaltung ihres Wissens steigern sie ihre Produktivität. Überdies sind sie flexibler in einer sich wandelnden Arbeitswelt, können schneller auf Kundenanforderungen reagieren und den Wissensaustausch ihrer Mitarbeiter verbessern. Sind diese Grundlagen vorhanden, können sie eine Kultur des Informationsaustauschs aufbauen, die mehr iWorker anzieht und das Geschäftswachstum auch in Zukunft erfolgreich vorantreibt.“ sagt David Mills, Chief Operating Officer, Ricoh Europe.

Die ganze Studie finden Sie hier (Webpage).

Quelle Bild: Fotolia

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