10. Dezember 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren

Malteser setzen auf hybride Cloud

Die Hilfsorganisation der Malteser Deutschland erneuerte ihre IT-Infrastruktur: Sie basiert auf einem hybriden Cloud-Konzept von Pironet. Außerdem wurde das Netzwerk optimiert.

Die Malteser setzen bei der Vernetzung ihrer bundesweit rund 400 technisch angebundenen Standorte und beim Zugriff auf ihre Cloud-Lösungen seit längerem auf Pironet NDH. „Rund 24.000 Angestellte und 48.000 ehrenamtliche Mitarbeiter an über 700 Standorten, von denen sehr viele im Schichtdienst arbeiten, nutzen rund um die Uhr die IT-Systeme der Malteser.

Über das Corporate Network erhalten sie Zugriff auf insgesamt 300 Applikationen, die wir als Cloud-Dienste zur Verfügung stellen“, erläutert Andreas Zander, Leiter IT-Infrastruktur bei der Hilfsorganisation.

Kritische Anwendungen in der Private Cloud

Sämtliche Krankenhäuser verfügen nach einen Upgrade nun über eine 100-Mbit/s-Anbindung an das Malteser-Netz sowie einen Internetzugang aus dem hochsicheren Rechenzentrum der Pironet NDH. Über das Corporate Network sind zudem Rettungswachen, Altenhilfeeinrichtungen, Pflegedienste und weitere soziale Einrichtungen eingebunden.

10867311923_da84a7f721

Der Rechenzentrums-Leitstand von Pironet

Parallel zum Netzwerk-Upgrade erneuerten die Malteser im Rahmen ihres Projekts „Smart.IT“ die IT-Infrastruktur durch ein hybrides Cloud-Konzept. Die Mitarbeiter beziehen Kommunikationslösungen wie Microsoft Office 365, Sharepoint, Lync und Exchange aus einer Public Cloud. Alle datenschutzrechtlich kritischen Anwendungen wie die elektronische Patientenakte (EPA) werden dagegen mittels einer Private-Cloud-Lösung verfügbar gemacht, für die die Malteser das Hamburger Hochsicherheitsrechenzentrum der Pironet NDH nutzen.

Über die dort bereitgestellten Server greifen rund 1.200 Anwender des medizinischen Personals unter anderem auf das zentrale Krankenhausinformationssystem Orbis zu, in dem neben Patientenakten, ICD-Schlüssel (Diagnosedaten), Laborwerte und weitere sensible Informationen abgelegt sind.

„Wir sparen Zeit und Kosten“

„Die zentrale Private-Cloud-Lösung ermöglicht einen einfachen und sicheren Informationszugang und Austausch der medizinischen Mitarbeiter. Zudem reduziert sich der Administrationsaufwand für uns erheblich“, so Zander. Auch die zahlreichen ehrenamtlichen und dezentral verteilten Mitarbeiter werden künftig im Rahmen von Smart.IT in einem zentralen System erfasst, um ihre Ressourcen besser planen, einbinden und einsetzen zu können.

„Dadurch sparen alle Beteiligten Wegzeiten und Kosten.“ Ohne Cloud und ein leistungsstarkes Corporate Network würde eine solche Einsatzplanung für die Mitarbeiter nicht funktionieren, dessen ist sich Zander sicher.

Hier schreibt Heide Witte für Sie

Mehr Artikel vom Autor

Lesen Sie weiter auf CANCOM.info