7. Dezember 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren
Mehr Schutz für MS-Anwendungen

Microsoft optimiert den Datenschutz

In einem Blogeintrag äußert sich Microsoft zum Thema Datensicherheit: Diese soll im Interesse der Kunden verbessert werden. Darüber hinaus will Microsoft die Transparenz der Source Codes für Regierungskunden erhöhen, damit diese sich selbst davon überzeugen können, dass Microsoft-Produkte keine Hintertüren offen lassen.

Um einen besseren Datenschutz zu gewährleisten will Microsoft in Zukunft eine erweiterte Verschlüsselung der Daten über alle MS-Services hinaus garantieren. Dazu gehören Outlook.com, Office 365, SkyDrive und Windows Azure.

Aussehen soll dies folgendermaßen:

• Nutzerinhalte werden zwischen Microsoft und dem Anwender verschlüsselt übertragen.
• Alle Schlüssel-Plattformen, Produktivitäts- und Kommunikations-Services werden Inhalte von Nutzern nur verschlüsselt zwischen Microsoft-Rechenzentren weiterleiten.
• Um diese Leitungen zu schützen, werden sichere Verschlüsselungsmethoden angewendet, die Perfect Forward Secrecy und 2048-bit-Schlüssellänge beinhalten.
• Diese Maßnahmen sollen bis 2014 durchgeführt sein. Einige sind bereits aktiv.
• Microsoft will alle gespeicherten Daten der Nutzer verschlüsseln. Entwickler entscheiden bei Drittanbieter-Services, die auf Windows Azure laufen. Microsoft wird aber Tools anbieten, um Daten einfach schützen zu können.
• Microsoft arbeitet mit anderen Anbietern zusammen, um sicherzustellen, dass Datensicherheit auch bei Service-übergreifendem Austausch gewährleistet ist.
• In einem weiteren Schritt sollen Geschäfts- und Regierungskunden informiert werden, wenn eine gesetzliche Herausgabe von Daten verlangt wird. Microsoft sei auch weiterhin bereit, vor Gericht zu gehen, um für die Sicherheit der Kundendaten einzustehen.

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