18. Dezember 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren

Mobile Revolution ändert alles

Die „Mobile Revolution“ in Betrieben hat weitreichende Folgen für Mitarbeiter und Kunden und verändert die  Arbeitswelt. Im Rahmen der Vodaphone-Studie „Mobile Enterprise“ wird dargelegt, wie sich Unternehmen darauf vorbereiten können.

Drei Erfolgsfaktoren nennt die Studie für die Umsetzung eines mobilen Unternehmens:

  1. Mehrwerte für Mitarbeiter deutlich machen und zulassen
  2. Technologien smart einsetzen
  3. Unternehmensprozesse so gestalten, dass sie auf Smartphones und Tablets zugeschnitten sind

Die Voraussetzungen für „Mobile Enterprises“ seien optimal, da bis zum Jahr 2016 weltweit eine Milliarde Smartphones im Einsatz sein werden, wovon 35 Prozent für Geschäftszwecke eingesetzt werden. Eine ähnliche Tendenz gelte für Tablets.

Es ist wichtig, den Mehrwert mobiler Technologien zu kennen

„Mitarbeiter wollen heute von überall arbeiten und auf Informationen zugreifen. Das Büro ist nicht mehr der einzige mögliche Arbeitsplatz, es ist eine Option.“ sagt einer der Verfasser der Studie, Professor Stefan Stieglitz.

Manager deutscher Unternehmen sehen die Vorteile mobiler Technologien in folgenden Punkten:

✔ Sicherer Zugriff auf Informationen, egal von welchem Ort.

✔ Unterstützung bestehender Unternehmensprozesse durch Apps.

✔ Einheitliche Kommunikation über verschiedene Kanäle hinweg.

✔ Die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit.

Der Einsatz mobiler Technologien insbesondere mit Blick auf die ortsunabhängige Verfügbarkeit von Informationen ist für 83 Prozent der befragten Entscheidungsträger lohnenswert.

58 Prozent der Führungskräfte sagen, dass davon die Mitarbeiter im Unternehmen profitieren. Geschäftsprozesse werden um 74 Prozent beschleunigt.

Ein weiterer Mehrwert seien Kostensenkungen und Umsatzsteigerungen durch den Einsatz von Tablets und Smartphones.

gewichtung

Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit sind gleich wichtig
Quelle: Mobile Enterprise Studie

Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit sind gleich wichtig

Managern ist die Nutzerfreundlichkeit von Geräten mit 86 Prozent genauso wichtig wie die Sicherheit der Datenübertragung mit 84 Prozent.

Weitere Kriterien sind die Leistungsfähigkeit der Anwendungen mit 80 Prozent, die Zugriffsmöglichkeiten auf Endgeräte und Anwendungen durch zentrale Steuerung oder Löschen bestimmter Anwendungen mit 59 Prozent sowie die Offline-Verfügbarkeit von Inhalten mit 46 Prozent.

ByoD in Unternehmen

Die Studie hat ergeben, dass ByoD in den Unternehmen angekommen ist, dafür aber oft noch keine klaren Regelungen und Prozesse existieren.

Laut der Studie bearbeiten 51 Prozent der Manager dienstliche E-Mails auf ihrem Privathandy ohne ausdrückliche Erlaubnis ihres Arbeitgebers und zwei Prozent der Befragten sogar entgegen eines ausdrücklichen Verbots durch ihr Unternehmen.

Durch die Tatsache, dass immer mehr Angestellte ihre eigenen Geräte in des Unternehmen integrieren, schlägt die Studie vor, eine „Mobile Enterprise“-Strategie auf Basis eines Transformationsprozesses zu erstellen.

„Wer sein Unternehmen in das mobile Zeitalter bringt, sollte vorher den Weg abgesteckt haben. Es gilt dann, technische Aspekte wie die richtige Geräteauswahl, organisatorische Fragen wie jene nach dem Zusammenwirken mobiler Apps und bestehender Geschäftsprozesse und eher betriebssoziologische Herausforderungen wie die Informationsbedürfnisse der Belegschaft zu bedenken“, so Stieglitz.

Quelle Bild: Robert Müller / pixelio.de

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