17. Dezember 2013 | pArtikel drucken | kKommentieren

Weitere Manager verlassen Blackberry

Blackberry kommt nicht zur Ruhe. Wie das Wall Street Journal berichtet, verlassen zwei weitere Top-Manager das Unternehmen.

Chris Wormald, Chef der Abteilung Fusionen und Übernahmen nimmt Ende Dezember seinen Hut, und Rick Constanzo, Executive Vice President Global Sales räumt Anfang nächsten Jahres seinen Schreibtisch.

Costanzo ist seit 1999 für den kanadischen Smartphone-Hersteller, Wormald seit rund 14 Jahren. Ende November hatte Blackberry bekannt gegeben, dass man sich von COO Kristian Tear und CMO Frank Boulben trennen werde.

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John Chen, Interims-CEO bei Blackberry

Analysten erwarten nichts Gutes

Noch in dieser Woche wird Blackberry neue Quartalszahlen veröffentlichen. Laut Wallstreet Journal erwarten Investoren und Analysten allerdings keine Verbesserung. Die finanzielle Lage des Unternehmens sei prekär. Auch die Umsätze lassen den Insidern zufolge zu wünschen übrig.

Analysten haben laut Wallstreet Journal vorgeschlagen, dass John Chen, Interims CEO bei Blackberry, das Smartphone-Geschäft aufgeben soll. Doch diese Option sei sehr teuer. Die Abwicklung des gesamten Unternehmens schätzt Ehud Gelblum, Analyst bei Citigroup, auf rund vier Milliarden Dollar.

Hier schreibt Heide Witte für Sie

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