27. Januar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Desktop-Virtualisierung auf neuem Level


Die rasante Entwicklung in der Virtualisierungs – und Cloudtechnologie bringt neue Arbeitsplatzszenarien hervor: Mitarbeiter werden unabhängig von Zeit, Ort und eingesetzter Hard- und Software. Selbst virtuelle Workstations mit hoher Grafikleistung sind keine Utopie mehr.

Klassische Desktop-Virtualisierung ist schon lange eine gängige Lösung, um effiziente und kostengünstige Arbeitsplatzumgebungen zu schaffen. Bisher hatte der virtualisierte Arbeitsplatz allerdings einen entscheidenden Nachteil: Die eingesetzten Server konnten nur virtuelle Clients bereitstellen, die für Standard-Büro-Anwendungen geeignet waren.

NV_GRID_VDI_KV_HR Kopie

NVIDIA GRID kombiniert Grafikprozessoren (GPUs) mit Treibern und zertifizierter Software, um Desktop-Virtualisierung auf Workstationniveau lokal im Unternehmen oder per externem Remote-Zugriff bereitzustellen.

Für rechenintensive Software, in der Grafik eine Rolle spielt, sind die virtuellen Maschinen schlicht zu langsam, da die CPU diese Berechnungen – für die sie nicht konzipiert ist – durchführen muss.

Daher sind Anwendergruppen, die zum Beispiel mit Applikationen wie Autodesk AutoCAD, Dassault Systèmes Catia oder Adobe Photoshop arbeiten, bisher auf Arbeitsplätze mit lokalen Workstations angewiesen. Selbst einfache Programme wie Google Earth oder eine simple Videowiedergabe sind auf virtuellen Maschinen schon problematisch.

GRID schafft Workstation-Niveau

Dies ändert sich nun mit der Verfügbarkeit der GRID-Technologie des Grafikspezialisten NVIDIA. Sie kombiniert schnelle Grafikprozessoren (GPUs) mit effizienten Treibern und zertifizierter Software, um Desktop-Virtualisierung auf Workstation-Niveau lokal im Unternehmen oder per externem Remote-Zugriff bereitzustellen.

GRID ist dabei kompatibel zu den verbreiteten Virtual-Desktop-Infrastructure-(VDI)-Lösungen von Citrix, Microsoft oder VMware. Zudem hat NVIDIA eine eigene Low-Latency-Remote-Display-Technologie entwickelt, um Latenzzeiten bei der VDI-Nutzung auf ein Minimum zu reduzieren und so einen flüssigen Arbeitsprozess zu gewährleisten.

Standardmäßig wird zum Beispiel eine optimierte H.264-Codierung unterstützt. Beim externem Zugriff über das Internet wird lediglich eine schnelle Internetverbindung von zirka 2 bis 8 Mbit/s Download benötigt. Als Endgeräte dienen je nach Bedarf herkömmliche Desktops, Notebooks, Tablets oder auch Smartphones.

Seite 1 | 2

Übersicht dieses Artikels:
  1. SEITE 1: Desktop-Virtualisierung auf neuem Level
  2. SEITE 2: Zwei Zugriffsvarianten sind möglich

Hier schreibt Boris Boehles für Sie

Mehr Artikel vom Autor

Lesen Sie weiter auf CANCOM.info