21. Januar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

IBM will X86-Serversparte verkaufen

IBM will Insidern zufolge die X86-Low-End-Serversparte verkaufen und verhandelt mit Lenovo, Dell und HP.

Seit über fünf Jahren halten sich Gerüchte über den Verkauf des IBM-Low-End-Serverbereichs. Im Frühjahr 2013 wurde Lenovo als Käufer gehandelt. Der Deal sei damals gescheitert.

Für den Geschäftsbereich, der laut einer Schätzung der US-Investmentbank Morgan Stanley einen Umsatz fast fünf Milliarden Dollar erwirtschaftet, habe Lenovo nur 2,5 Milliarden geboten.

Laut Wall Street Journal beginnt nun eine weitere Verkaufsrunde – mit Dell, Lenovo und HP als potenziellen Käufern.

Den Insidern zufolge macht der Verkauf für IBM Sinn und passt zur Strategie von Big Blue: Konzentration auf Geschäftsbereiche mit hohen Profitmargen. Laut den Marktforschern von IDC gingen die Server-Verkäufe 2013 weltweit zurück – die Situation soll sich 2014 leicht entspannen.

Die Cloud dagegen ist auf dem Vormarsch: IBM will eigenen Angaben zufolge rund 1,2 Milliarden Dollar in die Erweiterung seines Cloud-Angebots investieren. Rund einer Milliarde Dollar soll außerdem in die Weiterentwicklung der Supercomputer-Technologien von Watson gesteckt werden.

Weitere Informationen finden auch bei Bloomberg.

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