7. Januar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Intel: Kamera soll Computer steuern

Intel will Computer mit „menschenähnlichen Sinnen“ ausstatten. Eines der ersten Produkte in einer Serie ist Realsense 3D: Ein integriertes 3D-Kameramodul auf Microsoft-Kinect-Basis.

Mitte letzten Jahres kündigte Intel seine Variante einer Kinect-Kamera an. Jetzt wurde sie auf der CES in Las Vegas präsentiert. Über einen Tiefensensor und eine 1080p-Kamera sollen Computer – ähnlich wie das menschliche Auge – die Möglichkeit der Tiefenwahrnehmung bekommen.

Die Realsense-3D-Kamera kann einzelne Finger des Anwenders erkennen, was eine genaue Gestensteuerung ermöglichen soll. Hinzu kommt eine Gesichtserkennung, die laut Intel Bewegungen und sogar Emotionen erfasst. Zudem kann die Kamera Vordergrund von Hintergrund unterscheiden. Außerdem verbessert sie Augmented-Reality-Anwendungen und kann 3D-Objekte scannen.

Verbaut wird die Kamera in 2in1-Geräte, Tablets, Ultrabooks, Notebooks und All-in-One Computer von Acer, Asus, Dell, Fujitsu, HP, Lenovo und NEC. Sie soll in der zweiten Hälfte 2014 verfügbar sein.

3D-Druck soll massentauglich werden

Außerdem gab Intel die Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen wie 3D Systems (3DS), Autodesk, Dreamworks, Metaio, Microsoft Skype und Lync bekannt.

3D Systems (3DS) arbeitet mit Intel beispielsweise zusammen, um 3D-Scans und -Druck massenmarkttauglich zu machen. Im zweiten Halbjahr 2014 wird 3DS die Scanning-Software „Sense“ herausbringen, die die Editierung und das 3D-Drucken auf Intel-basierten Geräten mit der neuen Realsense 3D Kamera erlaubt. Zusätzlich plant 3DS, Entwicklern seine 3D-Scanning-Technologie als Teil des Intel RealSense Software Development Kits zur Verfügung zu stellen.

Mehr Infos zu den Intel-Plänen gibt es hier.

Hier schreibt Heide Witte für Sie

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