16. Januar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren
PAC-Studie

SAP Hana: Kein Hype, sondern Trend

Jedes vierte Unternehmen plant innerhalb der nächsten drei Jahre Investitionen in Richtung SAP Business Suite powered by SAP Hana, so eine aktuelle Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC).

Auch wenn bislang nur wenige SAP-Nutzer in Deutschland SAP Hana produktiv einsetzen, so messen doch viele Firmen der In-Memory-Plattform große Bedeutung bei.

PAC-Studie

Geplante Investitionen in Richtung SAP Business Suite powered by SAP Hana

Frank Niemann, Principal Consultant bei PAC und Autor der Studie: „Jedes zweite Unternehmen erwartet, dass SAP Hana die dominierende Datenbankplattform im SAP-Umfeld sein wird. Kaum einer vermutet hinter der SAP-Strategie nur einen vorübergehenden Hype.“

Aktuell beschränke sich die Nutzung fast ausschließlich auf analytische Aufgaben – etwa als Datenbank für SAP BW oder zur Analyse von SAP- und Nicht-SAP-Daten. Jedoch diskutieren viele Firmen auch bereits das Szenario „SAP Business Suite powered by SAP Hana“.

Laut PAC planen gerade große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern, SAP ERP auf der In-Memory-Umgebung zu betreiben. Ungefähr jede vierte Firma plane entsprechende Investitionen innerhalb der nächsten drei Jahre.

Viele Gründe sprechen für den Einsatz

Als treibenden Faktor für den Einsatz der SAP Business Suite powered by SAP Hana sehen die Unternehmen aber nicht nur die Technologie an sich.

Auch strategische Gründe wie die Modernisierung der SAP-Landschaft, Kostenaspekte wie SAP Hana als Alternative zu bestehenden SAP-Datenbanken sowie der Innovationsgedanke – durch Transformation von Geschäftsprozessen in Richtung Realtime – spielen eine wichtige Rolle.

Gegen den Einsatz von SAP Hana spreche derzeit vor allem die erforderliche Anschaffung von neuer Hardware. Denn die In-Memory-Software von SAP nutzt eine dedizierte Rechnerplattform.

Dazu Peter Maier, SAP Business Suite powered by SAP HANA GTM bei der SAP AG: „Wir arbeiten jetzt – auch mit Partnern – an Cloud-Optionen und der Reduzierung von Projektaufwänden, damit unsere Kunden separate Investitionen in Hardware vermeiden und SAP Hana schneller nutzen können. In Verbindung mit neuen, innovativen Anwendungsszenarien rechnet sich der Business Case für SAP Hana so noch einfacher.“

Mehr Informationen und die Studie zum Download gibt es hier.

Hier schreibt Heide Witte für Sie

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