17. Februar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren
Unternehmen ernennen immer mehr Chief Data Officer

CDO: Datenmanagement ist sein Metier

CIOs könnten zukünftig durch „Chief Data Officer“ unterstützt werden. Laut Gartner werden 25 Prozent der Großunternehmen im Jahr 2015 einen CDO haben.

Im Zeitalter der Informationsexplosion ist die Datenauswertung zu einer Königsdisziplin geworden. Täglich erscheinen neue Informationstypen, die den Prozess der Analyse erschweren. Wie können Unternehmensdaten effizient verarbeitet werden? Um diesem Bedarf gerecht zu werden, hat sich eine neue Rolle heraus kristallisiert: der Chief Data Officer.

CDOs verfügen über ein ausgeglichenes Verhältnis von technischer, sozialer und betriebswirtschaftlicher Kompetenzen. Sie ermöglichen die reibungslose Navigation durch technische und politische Hürden, die das Managen der wertvollen Unternehmensdaten mit sich bringt.

CIOs sollten den CDO als gleichwertigen Fachkollegen sehen, der ihnen die Verantwortlichkeit des Datenmanagements abnimmt. Dies erlaubt dem CIO sich mehr auf seine zentrale Funktion zu konzentrieren.

Seit 2012 hat sich die Zahl der CDOs verdoppelt. Von den rund 100 offiziellen Chief Data Officers sind über 25 Prozent weiblich. Der Frauenanteil ist damit fast zweimal so hoch, wie bei CIOs. Hier liegt er bei 13 Prozent.

CDO-Vorreiter sind die Branchen Finance und Public Sector. Im vergangenen Jahr wurde auch ein signifikanter Anstieg der Anstellungen in der Werbebranche gesichtet.

Mehr Informationen zu Chief Data Officer finden Sie im Dokument „CIO Advisory: The Chief Data Officer Trend Gains Momentum“

Das Thema wird auch auf der Gartner Enterprise Information & Master Data Management 2014 am 13. März in London oder am 31. März auf der Gartner Business Intelligence & Analytics Summit 2014 in Las Vegas behandelt.

 

Quelle Titelbild: Pixabay.

Hier schreibt Alexander Hoffmann für Sie

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