25. Februar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Device-to-cloud soll einfacher werden

Mit M2M Device-to-Cloud (D2C) erweitert die Deutsche Telekom ihr Angebot an Diensten für die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Damit soll das Daten- und Gerätemanagement über die Cloud noch einfacher werden.

Erstmals vorgestellt werden die neuen M2M-Funktionalitäten vom 25. bis zum 27. Februar auf dem Stand der Telekom auf der Embedded World in Nürnberg. Zeitgleich startet das M2M Device–to-Cloud Ready Zertifizierungsprogramm.

Hardwarehersteller sollen damit sicherstellen, dass ihre M2M-Geräte mit der erweiterten Plattform kompatibel sind und das Internet der Dinge noch einfacher wird.

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M2M-Kommunikation über die Cloud. Die Telekom realisiert dies mit dem Device-Cloud-Konzept.
Bild Quelle: Telekom

Sensordaten, von der Maschine in die Cloud übertragen, lassen sich dort mit ERP oder anderen Systemen weiterverarbeiten. Zwei Messwerte können auch logisch miteinander verknüpft werden, um kritische Betriebszustände zuverlässig zu erkennen. Werden Schwellenwerte überschritten, alarmiert die Plattform per E-Mail das Wartungspersonal.

Auch die Aktualisierung von Betriebssoftware, die auf den Geräten installiert ist, kann einfach über die M2M Device- Cloud erfolgen.

„Unser neues Angebot M2M Device Cloud beschleunigt die Entwicklung und Markteinführung von M2M-Lösungen und vereinfacht das Management der vernetzten Geräte“, so Jürgen Hase, Leiter M2M Competence Center, Deutsche Telekom AG.

Die hochskalierbare Plattform soll dabei eine unbeschränkte Anzahl an Geräten und Benutzern unterstützen.

Auch Entwickler profitieren von M2M-Lösungen

Auch Entwickler sollen von den M2M-Lösungen profitieren, da sich Prototyping-Kits wie beispielsweise Arduino und Raspberry Pi einfach in die Plattform einbinden, testen und betreiben lassen.

Besucher der Embedded World können sich live davon überzeugen: An den drei Messetagen nutzen Entwickler die Plattform während der M2M Developer Challenge, um ihre eigenen Prototypen neuer M2M-Anwendungen zu programmieren.

Um die volle Kompatibilität von M2M-Hardware mit der Plattform zu gewährleisten, bietet die Telekom Modulherstellern und Distributoren das „M2M Device-to-Cloud Ready Program“ an.

Herstellern von M2M-Modulen für die Fernüberwachung bringt dieses Zertifikat laut Telekom einige Vorteile: Für Konstrukteure von fernüberwachten Maschinen und Entwickler sind Module attraktiver, wenn sie schnell und einfach mit einer cloud-basierten Plattform verbunden werden können.

Der Zertifizierungsprozess umfasst die Entwicklung und Abnahme eines Software-Agenten. Dieser übersetzt spezifische Geräteinformationen in das geräteübergreifende Datenmodell der Plattform und soll so für eine einfache und reibungslose Kommunikation zwischen den vernetzten Maschinen und der Cloud sorgen.

M2M in zwei Minuten einfach erklärt

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