26. Februar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Gear Fit: mehr Smartwatch als Fitnessarmband

Samsung wollte auf dem Mobile World Congress in Barcelona eigentlich das Samsung Galaxy S V in den Vordergrund stellen, stattdessen war die Überraschung das unscheinbare Fitnessarmband „Gear Fit“.

Als heimlicher Gewinner des Events von Samsung auf dem Mobile World Congress in Barcelona gilt das Wearable „Gear Fit“. Zwar wurde das Gadget als Fitnessarmband präsentiert, doch grundlegend steht Gear Fit den anderen Smartwatches von Samsung in nichts nach.

Viele Journalisten waren sich einig, dass Samsungs Gear Fit eine durchaus gelungene Smartwatch sei. Das Highlight der Uhr ist ein 1,85 Zoll Curved SuperAMOLED Display. Damit präsentiert sich Samsung als Pionier der Wearables mit geschwungenem Display. samsung

Ein Manko: Die Lesbarkeit

Die Auflösung von 432 mal 128 Pixel reicht dabei für einen Display mit 1,85 Zoll vollkommen aus. Über Bluetooth 4.0 wird das Gadget mit dem Smartphone gekoppelt. Zudem soll Gear Fit bis zu fünf Tage mit einer Akkuladung durchhalten. Etwas enttäuschend ist der Umstand, dass nur 17 Samsung Smartphones das Gear Fit unterstützen. Der Kundenstamm beschränkt sich daher auf einen exklusiven Kreis.

Auf der Rückseite des Gear Fit findet sich ein integrierter Pulsmesser, der mit der neuesten Version von Samsungs S Health-App kooperieren soll. Daher rührt auch Samsungs Entscheidung, das Gear Fit als Fitnessarmband zu vermarkten. Für die Ausführung sämtlicher sportlicher Aktivitäten sorgt eine IP67-Zertifizierung. Damit ist das Wearable vor Staub und Spritzwasser geschützt.

Einziger Nachteil des Gear Fit könnte die Lesbarkeit sein. Das Display des Fitnessarmbandes zeigt alle Features horizontal an, sodass das Handgelenk immer etwas unnatürlich gedreht werden muss. Hier wurde auf die klassische Ansicht wie bei konventionellen Uhren verzichtet.

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