13. Februar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Top-Marketing im Stil von Tante Emma

Die Frage: „Wie hat Tante Emma das bloß gemacht?“ will IBM auf der CeBIT diskutieren. Im Mittelpunkt der Präsentationen rund um „Smarter Commerce“ steht dabei die erfolgreiche Interaktion mit Kunden – samt Neuheiten und Praxisbeispielen für Marketing-, Vertriebs- und Logistikexperten.

„Nur persönliche Informationen halten den anspruchsvollen Kunden davon ab, sich gelangweilt oder irritiert abzuwenden“, postuliert IBM. Wie außergewöhnliche, interaktive Web-Erlebnisse aussehen können, zeigt IBM mit der Portallösung Exceptional Web Experience. Sie verbindet personalisierte Inhalte mit Web Analytics sowie einem umfassenden Kampagnen- und Marketingmanagement.

Auch Social-Media- und mobile Kanäle sind integriert. Damit soll sie die Grundlage bilden, auf der sich der Web-Auftritt zu einer dedizierten Kundenbindungsplattform ausbauen lässt.

Ein Feld weniger bringt Millionen mehr

Den Praxisnutzen von IBM Smarter Commerce erklärt IBM anhand von Kundenbeispielen. So setze der Online-Buchhändler Buch.de eine Lösung ein, mit der sich mehrstufige Cross-Channel-Marketingkampagnen komfortabel abgleichen, priorisieren und hochgradig personalisieren lassen.

Und Telefonica konnte durch personalisierte Marketingkampagnen für 60 Millionen Kunden seinen Umsatz erheblich steigern. Expedia schließlich deckte mit Customer-Experience-Analysen Problembereiche auf ihrer Website auf, die behoben werden mussten. Unter anderem konnte das Unternehmen durch die Streichung eines Feldes vor dem Checkout einen Mehrgewinn von 1 Million Dollar im Monat erzielen.

Lieferketten in Echtzeit steuern

Anspruchsvoll und bei Fehlern häufig nachtragend seien Kunden auch, wenn es um Liefertermine, Bestellprozesse oder die Produktverfügbarkeit geht. IBM Smarter Commerce präsentiert deshalb auf der CeBIT auch die Vorteile der Business-to-Business-Integration im Supply-Chain-Management. Mit deren Hilfe lassen sich globale Lieferketten in Echtzeit steuern. So können Unternehmen die Kosten reduzieren und Produkte schneller ausliefern.

Auch hier gibt es Praxisbeispiele: Der Elektronikhändler FCI setze auf IBM Sterling Configure, Price, Quote. Distributoren, Einkäufer und Entwickler können damit Produktdetails und technische Informationen von 94.000 Steckverbindungsprodukten suchen und überprüfen. Durch diese erweiterte E-Catalog-Funktionalität seien die Website-Besuche um über 66 Prozent angestiegen.

Personalisiertes Marketing im stationären Handel

Als weitere CeBIT-Highlights zeigt IBM einige erst vor kurzem auf der NRF in den USA angekündigte Marketing-Technologien. Persönliche Empfehlungen und individuelles Marketing – im Online-Handel gang und gebe – bringt die Lösung zur Physical Digital Convergence nun auch in die Filiale. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, erhalten Kunden individuelle Empfehlungen und spezielle Angebote auf ihr Smartphone, während sie sich im Geschäft bewegen.

Zum persönlichen Austausch über das Thema „Social und Mobile. Tante-Emma-Marketing im Zeitalter digitaler Medien“ lädt IBM Marketing-Verantwortliche und CMOs am 11. März an den Stand in Halle 2 ein. Beim IBM Marketing Leader Exchange von 12 bis 17 Uhr gibt es eine Reihe von Impulsvorträgen sowie Raum für Austausch und Diskussion.

Quelle Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

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