3. Februar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Kostenbremse: Energieeffiziente IBM-Server

Das Datenwachstum, geschätzt auf weltweit bis zu 2,5 Millionen Terabyte pro Tag, heizt die Energiekosten in Rechenzentren weiter an. Laut IBM spielt deshalb die Energieeffizienz eines Servers immer mehr eine Schlüsselrolle bei den Serververkäufen des Unternehmens in und außerhalb der USA.

Vor kurzem hat nun die US-Umweltschutz-Agentur EPA (Environmental Protection Agency) elf Server von IBM mit dem aktuellen Energy Star 2.0-Rating ausgezeichnet, die die neuen, strengen EPA-Richtlinien für Energieeffizienz erfüllen.

Das Sparpotenzial verdeutlicht IBM am Kunden Indigo, Kanadas größtem Buch-, Lifestyle und Spielwareneinzelhändler. Indigo unterhält landesweit über 230 Verkaufsstellen und betreibt sein Rechenzentrum außerhalb von Toronto. Es wurde in diesem Jahr mit den neuen Servern ausgestattet, die sich für das Energy-Star-Rating qualifiziert haben.

„Die Kosten für unser Rechenzentrum können unseren Gewinn spürbar beeinflussen. Der Betrieb einer hocheffizienten IT-Infrastruktur ist demnach essentiell für unser Unternehmen“, sagt Ben Turgeon, Vice President IT Operations bei Indigo.

Datenvolumen steigen – Energiekosten nicht

Nachdem das Unternehmen bereits seit 2006 sein Rechenzentrum mit früheren Generationen von energieeffizienten IBM Power-Systemen betrieben hat, sei der Gesamtenergieverbrauch in den letzten sieben Jahren trotz gestiegener Datenvolumina praktisch nicht gestiegen. Dies entspricht einer Nettoreduktion um 35 Prozent in den letzten fünf Jahren.

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Mit Energy-Star-2.0-Auszeichnung

Die Kriterien des neuen Energy-Star-Ratings bewerten Merkmale wie effiziente Stromversorgung, Echtzeit-Stromverbrauchsmessung und fortschrittliches Energiemanagement für niedrigeren Verbrauch während Leerlaufphasen. Damit können Organisationen den Energiebedarf in Rechenzentren drastisch verringern.

Laut EPA sind Server mit Energy-Star-Kennzeichnung im Durchschnitt bis zu 30 Prozent energieeffizienter als Standardserver. „Wenn alle in den USA alleine verkauften Server die Spezifikationen erfüllen würden, könnten Energiekosteneinsparungen von circa 800 Millionen Dollar pro Jahr erreicht werden“, so die Agentur. Dies entspreche der Menge an Treibhausgasemissionen von etwas einer Million Fahrzeugen.

„Energieeffizienz ist gut für Rechenzentren und für den Planeten“ sagt Wayne Balta, Vice President IBM Corporate Environmental Affairs and Product Safety. „Es macht keinen Sinn, einfach weitere Server zu einem Rechenzentrum hinzuzufügen, ohne über Energieeffizienz nachzudenken.“

Die IBM Server, die die aktuelle Energy-Star-Auszeichung erhalten haben, betreffen die Linie der IBM Zwei- und Vier-Sockel-Systeme: Vier der IBM Power Systeme sowie sieben der IBM System x- und Pure Flex-Serie.

Hier schreibt CANCOM.info Redaktion für Sie

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