7. Februar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Lenovo shoppt: Jetzt auch Sony-Vaio?

Angeblich plant Lenovo eine weitere Übernahme: Das Unternehmen ist Berichten zufolge am Notebook-Geschäft von Sony interessiert.

Nach dem Kauf der IBM-Server-Sparte und der Motorola-Smartphones verhandelt Lenovo jetzt Berichten zufolge mit Sony über den Kauf der Vaio-PC-Sparte. Sony hat das Gerücht gegenüber der Nachrichtenagentur „Reuters“ dementiert. Allerdings erklärte das Unternehmen auch, man prüfe derzeit verschiedene Optionen für den defizitären Vaio-Bereich.

Für den IBM-Deal gibt Lenovo rund 2,3 Milliarden Dollar aus – die Motorola-Smartphones sollen mit weiteren 2,91 Millarden Dollar zu Buche schlagen.

Lenovo erwirtschaftet rund 80 Prozent des Umsatzes mit PCs – und erweiterte mit den Akquisitionen seine Produktpalette für wachsende Märkte.

Lenovo ist fit für den globalen Smartphone-Markt

Der Eintritt in den weltweiten Smartphone-Markt soll über den Motorola-Deal gelingen. Er sichert Lenovo die entsprechenden Patente und öffnet Vertriebswege. Und er würde den Marktanteil von Lenovo aus dem Stand auf über sechs Prozent steigern – immer noch deutlich hinter Samsung (28,8 Prozent) und Apple (17,9 Prozent).

„Es kann noch eine Weile dauern, aber Lenovo ist eines von wenigen Unternehmen, das erfolgreich aus dem `China-only`-Markt in das weltweite Geschäft wechselt“, sagt Erwin Sanft, Chef-Stratege der Standard Chartered Bank in Hongkong.

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