20. Februar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Mehr Power für Big-Data-Analysen

Intel hat die Prozessor-Familie Xeon E7 v2 vorgestellt und will die Wachstumschancen nutzen, die Big Data bereit hält. Mit der neuen CPU lassen sich Daten in Echtzeit analysieren und in verwertbare Informationen verwandeln.

Intel präsentierte mit dem Xeon E7 v2 eine weitere Prozessor-Familie. Mit 1,5 TByte Hauptspeicher pro Sockel sollen In-Memory-Analysen von Daten in Echtzeit möglich sein. Die CPUs lassen sich in Serversystemen mit bis zu 32 Sockeln und maximal 15 Prozessorkernen pro Sockel verwenden.

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Intels Xeon Prozessor E7 v2 soll die Datenanalyse in Echtzeit ermöglichen.
Bild Quelle: Intel

Laut Intel verdreifachen die neuen Prozessoren die Speicherkapazität im Vergleich zur Vorgänger-Generation.

Intel nennt als Beispiel den Online-Marktplatz eBay, der insgesamt über 50 Petabyte Daten von mehr als 100 Millionen Nutzern verwalte.

Eine deutliche Leistungssteigerung zeige zudem SAPs In-Memory-Datenbank HANA bei Tests mit den Xeon-E7-v2-Prozessoren, so Intel.

Unternehmen profitieren

So können Unternehmen ihre gesamte Kunden-Datenbank in den Speicher laden und analysieren, wodurch eine schnellere Datenanalyse ermöglicht wird. In-Memory-Datenbanken platzieren und analysieren die Daten letztendlich direkt im Arbeitsspeicher.

Zudem soll sich das Potenzial der Daten von unternehmenskritischen Anwendungen wie Business Support Systemen (BSS), Customer Relationship Management (CRM)- und ERP-Lösungen effizienter ausschöpfen lassen.

Hinzu kommen laut Intel kürzere Reaktionszeiten und niedrigere Kosten. Der Vertrieb eines Unternehmens kann so beispielsweise den besten Zeitpunkt für den Verkauf eines Produkts herausfinden, um den Umsatz zu maximieren.

Um zusätzlich auch Flaschenhälse beim Datentransfer zu vermeiden, bieten die Prozessoren im Vergleich zur vorherigen Generation eine bis zu vier Mal höhere I/O-Bandbreite. Über die zusätzliche PCIe* 3.0-Schnittstelle lassen sich weitere Kapazitäten für Speicher und Netzwerkverbindungen hinzufügen.

Auch die Gesamtbetriebskosten sollen laut Intel durch das neue Prozessormodell um 80 Prozent gesenkt werden.

In Kürze wollen Intel zufolge insgesamt 20 weitere Hersteller Plattformen auf Basis des Xeon E7 v2 präsentieren. Dazu zählen Asus, Cisco, EMC, Fujitsu, HP, Huawei, IBM, Lenovo, NEC, Unisys und ZTE.

Auch zahlreiche Softwareanbieter unterstützen die neuen Plattformen, darunter IBM, Microsoft, Oracle, Red Hat, SAP und Software AG.

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