5. Februar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Neue IBM-Lösungen für Finanzabteilungen

IBM präsentiert auf der CeBIT 2014 Lösungen, mit denen die gestiegenen Anforderungen an das Finanzmanagement und Risikomanagement erfüllt werden können.

Im Mittelpunkt dabei stehen schnelle Big-Data- und Analytics-Lösungen, umfangreiche Cloud-Services sowie Software-Anwendungen für das Finanzreporting und die Sicherheit.

Big Data und Analytics müssen heute im Wesentlichen zwei Ziele erfüllen: Sie müssen strukturierte und unstrukturierte Daten möglichst schnell auswerten und präzise Analysen und Prognosen liefern. Insbesondere das Finanzmanagement eines Unternehmens kann davon profitieren.

In-Memory-Computing ist dabei eine Schlüsseldisziplin. Es liefert Antworten auf komplexe Fragestellungen, Echtzeit-Analysen sind state-of-the-art. DB2 mit BLU Acceleration für SAP Business Warehouses sorgt hier für neue Höchstleistungen. Es beschleunigt Analyse- und Reporting-Prozeduren und ermöglicht die effiziente Suche nach relevanten Daten.

Ein weiteres Tool ist IBM PureData System für Analytics, eine Lösung, die speziell darauf ausgelegt ist, komplexe Analysen auch sehr großer Datenmengen mit hoher Geschwindigkeit zu liefern.

SoftLayer liefert Cloud-Services für das Risikomanagement

Mit der Übernahme von SoftLayer im Juni 2013 und der jüngst angekündigten Investition von 1,2 Milliarden Dollar bietet IBM ein deutlich erweitertes Angebot an Cloud-Services aus weltweit verteilten Rechenzentren an.

Auf der CeBIT 2014 soll unter anderem das Thema Risikomanagement im Investmentbanking vertieft werden. SoftLayer-Technologien werden in die Gesamtlösung integriert und bieten eine Ergänzung zu bisherigen Hardware-Clustern, um beispielsweise Spitzenlasten besser abzufangen.

Laut IBM ergibt sich folgender Vorteil: mehr Flexibilität und geringere Kosten. Nach dem „pay-as-you-go“-Prinzip werden dedizierte und damit hochsichere Rechenkapazitäten nach Bedarf in Anspruch genommen.

Risikoanalysen mit OpenPages GRC-Software

Die IBM Software OpenPages GRC (Governance, Risk, and Compliance) erlaubt Unternehmen einen tiefen Einblick in ihre Risikomanagement- und Compliance-Vorgänge. Damit können schnellere und bessere Entscheidungen im Hinblick auf Risikominderung getroffen und schnelle Anpassungen an geänderte Bestimmungen vorgenommen werden.

Ein weiterer Vorteil laut IBM: Die Software baut auf IBM Cognos Business Intelligence auf und nutzt IBM AIX-Technologie. Damit kombiniert sie Berichts- und Analysefunktionen und eine hohe Skalierbarkeit mit umfassendem Compliance- und Risikomanagement.

Mehr Sicherheit für Big Data

Laut IBM wird der intensivere Umgang und die Nutzung von ständig wachsenden Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen für immer mehr Chief Financial Officers (CFOs) auch zum Sicherheitsrisiko. Hauptproblem ist die relativ lange Zeitspanne von der Identifikation bis zur Beseitigung von Sicherheitslücken.

IBM InfoSphere Guardium soll Schutz bieten: Die Guardium Vulnerability Assessment und Encryption Produkte sollen es Hackern erschweren, in Systeme einzubrechen, die Data Activity Monitoring Komponenten und bieten einen Echtzeitschutz für Daten vor Einbruchsversuchen.

Quelle Bild: IBM

Hier schreibt CANCOM.info Redaktion für Sie

Mehr Artikel vom Autor

Lesen Sie weiter auf CANCOM.info