10. Februar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Schüler entwickeln Chips für die Smart City

Wie leben wir 2030, was verändert sich durch das digitale Zeitalter und wie sieht die intelligente vernetzte Stadt der Zukunft aus? Ab Mitte Februar sind Schülerinnen und Schüler aufgerufen, Ideen für die Städte der Zukunft zu entwickeln und in eigenen Mikrochips umzusetzen.

Schon 2030 sollen 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Das wirft viele Fragen nach technischen Neuerungen sowie elektronischen Verbesserungen auf, mit denen beispielsweise die Energieversorgung und die Mobilität klimaschonender und effizienter gestaltet werden können.

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Der Wettbewerb „Invent a Chip“ steht 2014 ganz im Zeichen der digitalen Gesellschaft. Gesucht sind Chipideen für die Städte der Zukunft.
Bild Quelle: IaC

An 3.000 Schulen startet nun Mitte Februar bundesweit das dreizehnte Mal der Wettbewerb „Invent a Chip„. Die gemeinsame Nachwuchsinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des VDE lenkt ihren Fokus auf Smart Cities – die intelligenten Städte der Zukunft.

Im Wissenschaftsjahr 2014, das unter dem Motto „Die digitale Gesellschaft“ steht, sind Mädchen und Jungen ab Klasse 8 bis 13 aufgerufen, sich mit ihren Chip-Ideen und Konzepten zu bewerben.

Bis zum 31. März 2014 können die Schülerinnen und Schüler mit ihren Vorschlägen die Jury überzeugen und müssen außerdem 20 Fragen rund um das Thema der vernetzten und intelligenten Stadt sowie der Nanoelektronik beantworten.

Die zwölf besten Teams haben dann die Chance, ihre Visionen umzusetzen. Sie nehmen vom 9. bis 11. Mai an einem Workshop teil und verwirklichen zusammen mit Experten der Leibniz Universität Hannover selbstständig ihre Idee als Mikrochipanwendung.

Die besten und originellsten Chip-Entwürfe werden am 20. Oktober auf dem VDE-Kongress „Smart Cities“ in Frankfurt der Öffentlichkeit präsentiert Den Gewinnern erwartet die Aufnahme ins Auswahlverfahren für ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, außerdem Kontakte zu Industrie und Hochschulen sowie die Präsentation der Projekte auf Messen.

„Wir erleben in jedem Jahr talentierte Jugendliche, die hochmotiviert an ihren Ideen arbeiten und sie umsetzen. Viele zunächst ganz ohne Vorkenntnisse und dann unterstützt von Fachleuten, arbeiten sie sehr engagiert für ihre Projekte und verzeichnen tolle Erfolge. Für uns ist es praktische Nachwuchsförderung, die es Mädchen und Jungen erlaubt, erste Erfahrungen zu sammeln und sich von der Elektronik begeistern zu lassen.“ sagte Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, VDE-Vorstandsvorsitzender.

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