14. Februar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Social Business steigert Effizienz


Cloud-Anwendungen drängen in die Unternehmen und stellen sie vor neue Herausforderungen. Einerseits wollen sie um die digital-affinen Talente werben, andererseits widersprechen Plattformen wie Facebook oder Dropbox den grundlegenden Sicherheits- und Arbeitsrichtlinien der meisten Firmen. Und drittens erhöhen Social Business-Plattformen die Arbeitsproduktivität.

Das Tätigkeitsprofil des modernen Mitarbeiters hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gewandelt und stellt umfassende Anforderungen an eine produktive und unterstützende Infrastruktur. So stehen wir „heute an einem historischen Wendepunkt der Geschäftswelt, an der Schwelle zu dramatischen Veränderungen der Organisation, Innovation und Wertschöpfung von Unternehmen“, sagt der Management-Professor Don Tapscott.

Social Business: ein nachhaltiger Trend

Social Collaboration oder Social Business Software kommen weltweit verstärkt zum Einsatz. Sie verbindet soziale Netzwerke, Microblogs oder auch unternehmenseigene Communities mit dem herkömmlichen Arbeitsalltag. Dadurch können E-Mails minimiert und Mitarbeiter und Projektgruppen in die Lage versetzt werden, in dynamischen Prozessen untereinander zu kooperieren und sich auszutauschen. Ein Vorteil, der sowohl kleineren wir großen Unternehmen zugute kommt, wenn es darauf ankommt, abteilungs- oder gar länderübergreifend Kommunikationsprojekte und Recherchen voranzutreiben und alle Beteiligten zeitgleich auf denselben Wissensstand zu bringen.

Begrifflichkeiten:
Social Collaboration Zusammenarbeit einer Personengruppe per Software über räumliche und zeitliche Grenzen hinweg.
Social Software Software zum Aufbau und zur Pflege von Gemeinschaften.
Enterprise 2.0 Einsatz der Social Software zur Abwicklung von Projekten, für Wissens-Management und zur Kommunikation im Unternehmen.
Activity Stream Aktivitätsanzeige, die Mitgliedern des Portals die neuesten Aktivitäten anzeigt.

Nach Prognosen der Experton Group steigen die Investitionen und Ausgaben für Social Business in Deutschland bis 2016 durchschnittlich um über 50 Prozent jährlich. „Social Business hat den Weg vom Hype zum nachhaltigen Trend geschafft. Daher stehen immer mehr IT-Verantwortliche und Entscheider in den Fachabteilungen vor der Herausforderung, eine nachhaltige Social Business-Strategie umzusetzen“, so Experton-Senior Advisor Frank Heuer.

Dies kann sich lohnen, denn Social Business bietet Unternehmen die Chance, die Arbeitswelt und Interaktion flexibler und offener zu gestalten und dadurch Effizienzsteigerungen zu erzielen.

Ein modernes Enterprise 2.0 Unternehmensportal als Drehscheibe für Informationen, Anwendungen und Arbeitsvernetzung liefert den entscheidenden Geschäftsmehrwert und dient der Leistungssteigerung aller Mitarbeiter. Markus Marenbach, Leiter Vertrieb von btexx nennet folgende Dimensionen, die in einem State-of-the-Art Portal zu beachten sind:

Dimensionen von State-of-the-Art Portalen:
Informationsbereitstellung: Enterprise Content und Web Content, Führungsinformationen
Geschäftsprozesse (SAP, Non-SAP)
Moderne Web-Anwendungen
Wissensmanagement
Onlinezusammenarbeit und Collaboration
Self-Services
Web 2.0
Interoperabilität

Je nach fachlicher Anforderung oder Nutzergruppe können spezialisierte Portale erstellt werden, wie Vertriebsportale, Marketingportale, Kundenservice und HR-Portale.

Entsprechend sind verschiedene Anbieter auf diesem Markt präsent. Neben kleinen Providern offerieren auch große Anbieter ihre Lösungen, beispielsweise Microsoft, IBM, SAP und Cisco.

Nach Chatter von Salesforce.com und der Yammer-Übernahme von Microsoft sind weitere Social Business-Lösungen auf den Markt gekommen, die aus den Silos ihres Anwendungszwecks wie Wissensmanagement ausbrechen.

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Übersicht dieses Artikels:
  1. SEITE 1: Social Business macht Enterprise-2.0-ready
  2. SEITE 2: Hauptziel: Verbesserung der internen Kommunikation

Hier schreibt Robert Brunner für Sie

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