19. Februar 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Telefonanbieter müssen Bußgeld zahlen

Die Bundesnetzagentur hat gegen drei große Telekommunikationsanbieter Bußgelder in Höhe von insgesamt 225.000 Euro verhängt. Die Unternehmen hatten gegen ihre Pflichten beim Anbieterwechsel verstoßen.

„Die drei Anbieter haben wiederholt ihre gesetzlichen Pflichten beim Anbieterwechsel verletzt“, erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann in Bonn.

Die Verbraucher seien längere Zeit ohne Telefonanschluss gewesen. So eine Unterbrechung darf jedoch nicht länger als einen Tag andauern.

Gegen die Anbieter wurde ein Bußgeld in Höhe von jeweils 75.000 Euro festgesetzt. Die Namen der drei Unternehmen wurden jedoch nicht genannt. Gegen einen weiteren vierten Anbieter sei ein Verfahren eingeleitet worden.

Nach eigenen Angaben hat sich die Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr in rund 4500 Fällen für Verbraucher eingesetzt, deren Telefonversorgung beim Anbieterwechsel unterbrochen war.

Die Bundesnetzagentur hat eine Beschwerdestelle eingerichtet, an die sich die Betroffenen wenden können. „Wir gehen dann gezielt auf die im Einzelfall betroffenen Unternehmen zu, um einen zügigen und erfolgreichen Abschluss des Anbieterwechsels zu erreichen“, sagte Homann.

Die Geldbußen sind noch nicht rechtskräftig. Gegen die Bescheide kann Einspruch eingelegt werden, über den das Amtsgericht Bonn dann entscheidet.

Quelle Bild: pixelio.de / Thorben Wengert

Hier schreibt CANCOM.info Redaktion für Sie

Mehr Artikel vom Autor

Lesen Sie weiter auf CANCOM.info