13. März 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Cloud-Börse geht an den Start

Mitte 2014 soll die „Deutsche Börse Cloud Exchange“ als Pilotprojekt starten. Dort können die Preise für Cloud-Dienste auf einem Marktplatz mit den Anbietern frei ausgehandelt werden.

Die neue Handelsplattform ist ursprünglich aus einem Joint-Venture der Deutschen Börse und dem Berliner Software-Unternehmen Zimory hervorgegangen. Sie soll mit einem knappen Dutzend zahlender Kunden starten. Eine bereits im Spätsommer 2013 begonnene Testphase ist laut den Betreibern erfolgreich verlaufen.

Deutsche Börse Cloud

Die Deutsche Börse Cloud Exchange dient als Handelsforum für Cloudangebote.
Bild Quelle: Deutsche Börse

Die Börse selbst soll lediglich die Handelsplattform einbringen. Nach Darstellung des Vorstandsmitgliedes Maximilian Ahrens zielt sie in erster Linie auf Firmen wie Dropbox, die Dienstleistungen in der Cloud anbieten.

Kunden, die am Probebetrieb teilnehmen, kommen vor allem aus den Bereichen Software-Entwicklung, Medien und Controlling.

Der Preis für die an der Börse abgefragten Speichermengen definiere sich über die Nachfrage, so Ahrens. Die Kunden würden an der Börse ein Stück Plattform-Zugang erwerben. Vorerst sollen vor allem Infrastructure-as-a-Service-Kapazitäten gehandelt werden.

Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch Futures und andere Finanzinstrumente an der in Eschborn angesiedelten Börse zugelassen werden.

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