27. März 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

E-Commerce: Die Top-Gründe für Investitionen

Nach einem Bericht des Fachinformationsdienstes Internet Retailer steigt der Umsatz im M-Commerce bis 2018 auf 626 Milliarden Dollar.

Dabei beruft sich Internet Retailer auf Zahlen der Investmentbanker von Goldman Sachs. Demnach übernehmen Tablets eine immer wichtigere Rolle beim M-Commerce. Für 2014 rechnet Goldman Sachs mit einem weltweiten Umsatz – ohne Reisen und ohne digitale Güter wie Musik und Apps – von 204 Milliarden Dollar im mobilen Handel.

Mehr als eine halbe Milliarde Menschen sollen dazu mit mindestens einem Einkauf über ein mobiles Endgerät beitragen. Bis 2018 soll sich diese Zahl fast verdoppeln auf dann 1,1 Milliarden mobile Einkäufer.

Fünf Argumente: Deshalb sollte in M-Commerce investiert werden

Vor dem Hintergrund dieser Prognose und auf der Basis eigener Marktforschung zu den „Mobile 500“ nennt Internet Retailer fünf Top-Argumente für Investitionen in Mobile Commerce:

1. Seit sieben Jahren gibt es das iPhone. Wenn Ihre Seite noch nicht Mobile-freundlich gestaltet ist, haben Sie sieben Jahre Rückstand auf den Wettbewerb.

2. Die Mobile 500 Sites und Apps konnten ihren Umsatz 2013 um 73 Prozent steigern.

3. Die weltweiten M-Commerce-Umsätze sollen schon 2014 mehr als 200 Milliarden Dollar betragen.

4. Am Black Friday und Cyber Monday, den beiden wichtigsten Handelstagen in Amerika, wurden im Rekordjahr 2013 bereits mehr als ein Fünftel der E-Commerce-Umsätze (21 Prozent) mit mobilen Endgeräten getätigt.

5. Fast die Hälfte der Internet-User in den USA (49 Prozent) nutzen beim Einkauf eine Kombination mehrerer Geräte, wie das auf Mobile- und Social-Ads spezialisierte Unternehmen Sociomantic Labs herausgefunden hat.

Auch in Deutschland steigen die mobilen Umsätze. So stellte der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) bereits 2013 fest, dass 40 Prozent der Smartphone-Besitzer ihre Mobilgeräte auch für den Einkauf nutzen.

Der deutsche Versandhandelskonzern Otto Group hat die Zeichen der Zeit erkannt: Bis 2016 soll jeder zweite via E-Commerce erzielte Euro Umsatz über ein mobiles Endgerät erwirtschaftet werden. Auf diese Weise will das Unternehmen seine Marktposition als weltweit zweitgrößter Onlinehändler festigen.

Dass Erfolg im M-Commerce keine Frage der Unternehmensgröße ist, zeigt ein Blick in die Liste der Mobile 500: Hier finden sich eine ganze Reihe von Beispielen kleinerer Unternehmen in Branchen wie Geschenkartikel, Auto-Ersatzteile, Health & Beauty, Sportartikel und Elektronik.

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