27. März 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Hannover Messe: Industrie 4.0 in der Praxis

Produktion und IT wachsen zusammen: Maschinen und Anlagen melden selbst, ob ein Service notwendig ist. Werkstücke informieren Maschinen, wie sie zu bearbeiten sind. Das sind nur zwei von vielen Möglichkeiten für die Industrie 4.0, die SAP auf der Hannover Messe zeigen wird.

Die Open Integrated Factory zeigt am SAP-Stand im Live-Betrieb, wie sich dies durch offene, konfigurierbare Systeme und Kommunikationsstandards realisieren lässt. Die nahtlose Integration von Anlagen- und Automatisierungstechnik mit der Prozesssteuerung und Auftragsverwaltung kommt ohne Leitrechner aus. Der Energieverbrauch der Anlage wird per Smart Meter online erfasst.

Intelligenter Service, vorausschauende Instandhaltung

Das Exponat der Harting-Technologiegruppe und SAP zeigt anhand eines Pumpenszenarios, wie sich Fehler in technischen Anlagen identifizieren lassen, bevor es zu Ausfällen kommt. Es verdeutlicht die Möglichkeiten einer umfassenden vertikalen Integration im Unternehmen – von den Messdaten der Maschinen über die Back-End-Systeme bis hin zur Steuerung der Unternehmensprozesse.

Das intelligente Service- und Instandhaltungsszenario mit einer vorhersagenden Analysefunktionalität wird in der Cloud realisiert. Aus Monitoring und Analyse der Daten können konkrete Instandhaltungs- und Wartungsprozesse eingeleitet und auf mobilen Endgeräten abgearbeitet werden. Bei der Wartung kommen dreidimensionale Anweisungen zum Einsatz, die per Google Glass auf die reale Anlage projiziert werden.

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