13. März 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Mobile IT: M-net mustert Blackberry aus


BlackBerry war gestern. Heute ist beim Telekommunikationsanbieter M-net das iPhone das mobile, interne Kommunikationsgerät der Wahl. Durch den Einsatz der Enterprise Mobility Management (EMM)- Plattform von MobileIron kann M-net die Apple-Geräte einheitlich konfigurieren und zentral verwalten. Auch die Android-Smartphones der Service-Techniker werden darüber nahtlos eingebunden.

„Mobile-IT gehört in praktisch allen Fachbereichen bei uns zum Arbeitsalltag“, berichtet Filipe Pinto Correia, Abteilungsleiter IT Betrieb & Support bei M-net. Begonnen hat die mobile Ära bei M-net schon vor über zehn Jahren mit der Installation von Remote-Zugängen für die Service-Techniker im Bereitschaftsfall.

Im Jahr 2005 wurden dann BlackBerrys eingeführt. Ab 2012 gab es die Anforderung, iOS- und Android über eine zentrale Mobile-IT-Plattform sicher zu verwalten. Als Enterprise Mobility Management-(EMM)-System kommt seitdem die Plattform des kalifornischen Herstellers MobileIron zum Einsatz.

Beratende Unterstützung bei der Auswahl leistete der Münchner IT-Dienstleister CANCOM, der auch in anderen IT-Bereichen ein „langjähriger und zuverlässiger Lieferant von M-net ist“, sagt Correia.

Android-Geräte nur für Servicetechniker

Die „mobile“ Aufgabenstellung kommt direkt aus der Führungsetage des Telekommunikationsanbieters. Für alle Mitarbeiter mit Smartphone oder iPad wurde ein Exchange-Profil ausgerollt, damit sie auf Mails, Kalender, Kontakte und Aufgaben zugreifen können.

Darüber hinaus wird über das EMM-System ein WLAN-Profil installiert, damit die Mobilgeräte in den Bürogebäuden die WLAN-Infrastruktur nutzen können.

Bei den Android-Geräten handelt es sich um eine Anforderung aus dem Bereich Technik. Ziel ist dabei, den Serviceprozess zu beschleunigen und zu optimieren. Geräteseitig beschränkt sich M-net dabei auf Samsung Galaxy Note-Geräte, um von der Verwaltung der Geräte und Betriebssysteme her auf der sicheren Seite zu sein, da „jedes Android-System anders ist,“ so Correia.

Auf den Samsung-Geräten wird den Servicetechnikern der Zugriff auf das Fieldforce-Management über eine App ermöglicht. Weiterhin wird über die MobileIron-Plattform ein VPN-Profil für das Mobilgerät gepushed, so dass die Servicetechniker unterwegs ihre Aufträge einsehen und abschließen können.

Für Android-Geräte ist die TouchDown E-Mail-App zwingend vorgeschrieben, da sich die originäre Android Mail-App nicht sicher abschotten lasse. „MobileIron liefert hier alles aus einer Hand, da TouchDown von Nitrodesk zum MobileIron AppConnect-Partnerprogramm gehört. Das bedeutet, dass man die Mail-App mit der MobileIron-Plattform auf den Android-Mobilgeräten sicher verwalten kann, ohne dass es zu Einschränkungen beim Benutzerkomfort kommt“, führt Correia aus.

Apps aus dem sicheren Container

Zusätzlich ist die Fieldforce-App über den sicheren Unternehmens-Appstore Apps@Work verfügbar. Er stellt eine integrierte Lösung zur sicheren Unterstützung nativer Apps auf beliebigen Mobilgeräten bereit und besteht aus den Modulen AppConnect und AppTunnel.

Mit AppConnect lassen sich Apps in einen sicheren Container packen und die auf dem Gerät gespeicherten Daten, die mit der betreffenden App verbunden sind, schützen. Und AppTunnel sichert App-Daten bei der Übertragung, ohne dass ein traditioneller VPN-Tunnel notwendig ist.

„Demnächst testen“ will man bei M-net die Lösung Docs@Work, die bei E-Mail und SharePoint-Dokumenten private und unternehmenseigene Inhalten klar trennen kann.

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Übersicht dieses Artikels:
  1. SEITE 1: M-net: Mobility-Strategie auf iPhone-Basis
  2. SEITE 2: Mobility-Strategie: Security first!

Hier schreibt Heide Witte für Sie

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