25. März 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Im Trend: ROPO und Cross-Border-Shopping

„Research Online, Purchase Offline“ – kurz ROPO – heißt ein aktueller Trend im Handel. Das ergab die Sonderauswertung der 37. W3B-Studie, für die die Hamburger Marktforscher von Fittkau & Maaß rund 85.000 Internet-Nutzer befragt hat.

Beim Phänomen „Research Online, Purchase Offline“ suchen Käufer im Internet nach Informationen zu Produkten und kaufen diese anschließend im Geschäft. Fast 85 Prozent der Befragten gaben an, das Internet als Informationsquelle für Kaufentscheidungen zu nutzen.

23 Prozent surfen zu diesem Zweck auch per Smartphone im mobilen Internet. Dabei sei der Trend zur Produktrecherche im Internet mit anschließendem Kauf im Laden besonders bei Frauen unter 30 Jahren weit verbreitet.

Dabei werde ROPO besonders beim Kauf von technischen Geräten und Finanzdienstleistungen oder bei Reisebuchungen von Kunden als sinnvoll erachtet. Trotz zahlreicher Online-Kaufmöglichkeiten wollen über 50 Prozent der Kunden nicht auf das Prüfen der Qualität vor Ort, rund 40 Prozent nicht auf die persönliche Beratung verzichten.

Zudem entscheide sich jeder zehnte Konsument bewusst für den Offline-Kauf, wenn der gewünschte Bezahlweg online nicht verfügbar ist.

Tendenz steigend: Cross-Border-Shopping im Internet

Des Weiteren erfreut sich Cross-Border-Shopping, das Einkaufen über nationale Grenzen hinweg, in Deutschland wachsender Beliebtheit. 42 Prozent der Online-Käufer haben schon einmal Waren im Ausland bestellt, weitere 22 Prozent sind an Cross-Border-Shopping interessiert.

Insbesondere junge Männer – 28,5 Prozent der Befragten unter 30 Jahren – zeigen sich als grenzüberschreitend kauffreudig. Trotzdem schrecken viele Online-Käufer noch vor Cross-Border-Geschäften zurück.

Hemmend sei dabei jedoch weniger die Sprachbarriere, die nur 17,5 Prozent als Problem angaben, als vielmehr hohe Versandkosten und umständliche Rückgabeprozesse, die je rund 60 Prozent der Befragten nannten.

Noch wenig genutzt wird derzeit die Möglichkeit, mit dem Smartphone an der Kasse zu bezahlen: Nur 2,4 Prozent der Smartphone-Nutzer haben diese Möglichkeit vor Ort schon einmal genutzt.

Das könnte sich in Zukunft ändern. So zeigt mit 46 Prozent fast die Hälfte der Smartphone-Nutzer in der Studie Interesse am mobilen Bezahlen – vor allem von Parkgebühren, Taxifahrten und von Rechnungen in der Gastronomie.

Bild Quelle: Paypal

Hier schreibt CANCOM.info Redaktion für Sie

Mehr Artikel vom Autor

Lesen Sie weiter auf CANCOM.info