10. April 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Bank nutzt neue Mobile-Lösung für Mainframes

Die Vorteile einer neuen Mobile-Lösung für Mainframes nutzt die First National Bank (FNB) in Afrika. Ein Großteil der Bevölkerung wickle dort Bankgeschäfte via Mobiltelefon ab.

Mit der Entwicklung einiger Mobile-Banking-Tools stiegen die Transaktionen bei der FNB auf mehr als 230 Millionen pro Monat an. Durch die zunehmende Beliebtheit dieser Banking-Tools benötigte FNB eine Infrastruktur, die der steigenden Anzahl an Transaktionen und Nutzern gerechht werden konnte.

„Mobile-Transaktionen sind exponentiell gewachsen, seit wir die Palette unserer Dienstleistungen und unsere Kundenreichweite ausgeweitet haben. Das Wachstum bei traditionellen Transaktionen wird dabei weit überflügelt“, sagt Jay Prag, CIO Hogan Channel Integration, FNB.

Die Bank entschied sich für die IBM System z-Großrechnerplattform, um diese zu bewältigen und der Geschäftsführung mehr Einblick in die Akzeptanz der Services zu geben. Außerdem konnte das Unternehmen eine höhere Zufriedenheit der Kunden erreichen. „Die Mainframe-Umgebung ermöglicht uns, dynamisch zu skalieren und in kosteneffizienter Weise zu wachsen.“

Der Mainframe ist weiterhin beliebt

Trendprognosen zufolge wird es laut IBM bis zum Jahr 2015 im Vergleich zum Jahr 2011 zwanzig mal mehr Inhalte, fünfzehn mal mehr Anwendungen und viermal mehr Mobile-Transaktionen geben. Aus diesen Gründen würden sich Unternehmen zunehmend erneut für den Mainframe entscheiden, um ihr Unternehmen besser steuern zu können.

Doch durch die wachsende Anzahl an Mobile-Transaktionen steigen in vielen Unternehmen auch die Kosten, die durch die Integration von Mobile-Anwendungen entstehen. Die neue IBM System z Lösung für Mobile Computing unterstütze sie dabei, Mobile- und Cloud-Services schnell zu integrieren.

IBM will auch die Preisgestaltung beim Einsatz des Mainframes flexibler gestalten, um die steigenden Kosten, welche durch die wachsende Anzahl an Online- und Mobile-basierten Transaktionen verursacht werden, in den Griff zu bekommen. Die neue Lösung reduziere die Kosten für Software bei Mobile-Transaktionen um bis zu 60 Prozent.

Außerdem: Neue Flash- und Hadoop-Angebote

IBM kündigt zusätzlich zu den neuen Mobile-Lösungen eine Reihe von Angeboten für die Datenanalyse an. Dazu zählen:
– zDoop-Software: Eine kommerzielle Hadoop-Lösung für Linux auf System z an. Diese ermöglicht den Kunden, das Offloading von Mainframe-Daten zu vermeiden. Damit bleiben vorhandene Sicherheits- und Governance-Kontrolllmöglichkeiten bestehen.
– Flash für den Mainframe: Die nächste Generation von Flash Storage in der IBM DS8870 biete eine bis zu 30fache Leistung gegenüber Festplatten und beschleunige die „Time to Insight“
– Continuous Integration for System z : Damit verkürze sich der Anwendungsbereitstellungsszyklus von Monaten auf Wochen oder Tage.
– Die neue Version des IBM CICS Transaction Server:Eine bessere Mobile- and Cloud-Unterstützung für CICS. Auf diesen Transaktionsmonitor vertrauen Unternehmen, die auch mehr als eine Milliarde Transaktionen täglich abwickeln.
– IBM WebSphere Liberty z/OS Connect: Schneller und sicherer Zugang im Bereich Web, Cloud und Mobile auf z/OS Assets.
– IBM Security zSecure SSE : Verhindere Computerattacken durch fortschrittliche Security Intelligence und Compliance-Reports. zSecure kann Security Events an QRadar SIEM weiterleiten, um so integriertes unternehmensweites Security-Intelligence-Dashboard-Reporting zu ermöglichen.

Hier schreibt CANCOM.info Redaktion für Sie

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