16. April 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Brodos: Cloud optimiert Skalierbarkeit

Der TK-Distributor Brodos hat seine IT-Infrastruktur aktualisiert, um die Workloads zu bewältigen. Zum Einsatz kommt jetzt eine IBM-Blade-Lösung, mit der sich der Zeitaufwand für die Serveradministration um 50 Prozent reduzieren ließ.

Die Brodos AG ist ein deutscher Distributor von Telekommunikations-Hardware, -Software und -Services. Die Produkt- und Service-Lieferanten des Unternehmens bieten verschiedene Mobilfunkgeräte- und Vertragskombinationen. Die Produkt-und Service-Komplexität sei schwierig und kostspielig zu verwalten.

Als Teil des Distributionsangebots schuf Brodos zwei Hosting-Lösungen: eine, die auf die Unterstützung und den Verkauf physischer Produkte ausgerichtet ist, und eine andere für den Verkauf und Support von Software, Spielen und Musik.

Stefan Steinert, Leiter Systembetrieb für externe Services bei Brodos, erklärt: „In den letzten Jahren haben wir ein starkes Wachstum insbesondere für unsere Hosting-Services erreicht. Als das Unternehmen wuchs, waren bestehende IT-Systeme bei Brodos nicht mehr in der Lage, ausreichend zu skalieren, um die Workloads zu bewältigen.“

Vereinfachung und Vereinheitlichung der Business-Systeme

Brodos beschloss, eine IBM Blade-Lösung mit dem Betriebssystem Suse Linux Enterprise Server einzuführen. Die Server sind mit Kernel-based Virtual Machine (KVM)-Technologie virtualisiert. Auf ihnen laufen insgesamt 150 virtuelle Server.

Laut Steinert wählte man die KVM-Technologie wegen ihrer Skalierbarkeit, Leistung und Sicherheit. Insbesondere bei Multi-Tenant-Lösungen sei es wichtig zu wissen, dass man Kunden auf der gleichen Plattform schnell und einfach hinzufügen könne.

Mit Suse Linux Enterprise Server und KVM war Brodos in der Lage, vorhandene Fähigkeiten zu nutzen, um schnell und effektiv die Virtualisierung zu implementieren. Steinert weiter:“Der Umzug auf die IBM-Lösung ermöglichte uns, den Zeitaufwand für die Serveradministration um 50 Prozent zu reduzieren. Diese Zeitersparnis kann uns helfen, unseren wachsenden Kundenstamm zu unterstützen, ohne zusätzliche Ressourcen einsetzen zu müssen.“

Konsolidierung auf IBM-Speicher

Brodos beschloss außerdem, die vorherigen heterogenen Speichersysteme durch ein IBM Storwize V7000 Unified-Plattensystem, das Block-und File-Workloads in einem einzigen Speichersystem konsolidiert, zu ersetzen.

Durch diesen Ansatz lassen sich laut Anwender Managementaufwand und Kosten senken, da keine separaten Speichersysteme für verschiedene Datentypen verwaltet werden müssen. Die Lösung bietet auch IBM System Storage Easy Tier-Funktionalität, die automatisch und unterbrechungsfrei häufig benötigte Daten auf ultraschnelle Solid-State-Laufwerke legt, was Leistungsverbesserungen von bis zu 200 Prozent erbringen kann.

Darüber hinaus hat das Storwize V7000 Unified-Lösung dazu beigetragen, die Backup-Prozesse zu beschleunigen. Steinert erläutert: „Die Storwize-Lösung hat die Zeit dramatisch reduziert, die wir auf Backups verwenden. Ein spezifisches Backup dauerte früher bis zu zwei Tage Mit Storwize dauert das gleiche Backup jetzt nur noch vier Stunden – eine Reduzierung um mehr als 90 Prozent.“

Hier schreibt CANCOM.info Redaktion für Sie

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