13. April 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Digitales Universum wird explodieren


Das weltweite Datenvolumen wird bis 2020 um das Zehnfache anwachsen – von derzeit 4,4 Billionen Gigabyte auf 44 Billionen Gigabyte. In Deutschland wird die Menge digitaler Daten im gleichen Zeitraum von 230 auf 1100 Milliarden Gigabyte steigen.

Schuld daran sind vor allem das Internet der Dinge und die damit verbundene zunehmende Verbreitung von Funktechniken, intelligenten Produkten und softwarebasierten Geschäftsmodellen, so die Ergebnisse der siebten Studie „Digital Universe“ von EMC. Darin wird die jährlich produzierte Datenmenge berechnet und prognostiziert. Grundlage dafür seien Forschungsergebnisse und Analysen von IDC.

EMC_DU 2014_Infografik_DeutschLaut der Analyse produzieren derzeit hochentwickelte Länder wie Deutschland, Japan und die Vereinigten Staaten 60 Prozent der Daten im Digitalen Universum. Bis 2020 soll sich dieses Verhältnis umkehren: Die Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Mexiko und Russland würden dann rund 60 Prozent der Daten generieren.

Dabei wachse die Datenmenge schneller als der verfügbare Speicher. 2013 habe die verfügbare Speicherkapazität noch für 33 Prozent des Digitalen Universums ausgereicht. 2020 werde die verfügbare Speichermenge nur noch für 15 Prozent aller Daten reichen.

Die überwiegende Menge aller weltweiten Daten müsse jedoch nicht dauerhaft gespeichert werden, da sie flüchtig ist – wie zum Beispiel Videostreams, interaktive Onlinespiele oder digitales Fernsehen.

Ferner sollen sich Daten mit Cloud-Anbindung verdoppeln. Hatten 2013 weniger als 20 Prozent aller Daten im Digitalen Universum Verbindung zur Cloud, so soll sich 2020 dieser Prozentsatz auf 40 verzweifachen.

Ein weiteres Ergebnis: Zwei Drittel der Informationen im Digitalen Universum werden von Verbrauchern und Angestellten erzeugt oder gespeichert. Unternehmen würden jedoch für 85 Prozent dieser Daten haften oder seien anderweitig für sie verantwortlich.

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Hier schreibt Heide Witte für Sie

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