10. April 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren
Gartner stellt fest

Ende von XP treibt PC-Verkäufe an

Die Analysten von Gartner vermelden für das erste Quartal 2014 rund 77 Millionen verkaufte PCs, das sind 1,7 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Laut Gartner hat das Ende von Windows XP dem PC-Markt gut getan.

„Das Ende des XP-Supports spielte eine große Rolle und linderte den sonst so starken Verkaufsrückgang im PC-Markt„, sagte Mikako Kitagawa, Principal Analyst bei Gartner.

Gartner Zahlen 1Q14

Das Ende von XP scheint den PC-Markt anzukurbeln.
Bild Quelle: Gartner

Es rege Anwender dazu an, PCs zu erneuern. „Dieser positive Effekt trete in allen Regionen auf. Besonders „Professional“-Desktop-PCs waren im letzten Quartal deutlich gefragt. Wir gehen davon aus, dass sich die Auswirkungen von XP-Migrationen weltweit über das gesamte Jahr 2014 erstrecken werden. Auch wenn der PC-Markt weiterhin schwächelt, erholt er sich jedoch im Vergleich zum letzten Jahr ein wenig“, so Kitagawa.

Laut Gartner ist der PC-Markt für viele Hersteller ein heißes Pflaster. Massenproduktion sei in diesem „High-Volume – Low-Profit“ Markt von ausschlaggebender Bedeutung und zwinge einige Anbieter, zum Beispiel Sony, aus diesem Markt auszutreten. Nichts desto trotz verzeichnen die Top-5-Anbieter, ausgenommen Acer, im Jahresvergleich einen Verkaufszuwachs.

Den stärksten Verkaufszuwachs konnte Lenovo verzeichnen. Die Verkaufszahlen wuchsen um rund elf Prozent und festigen somit Lenovos Spitzenposition. HP ist jedoch laut Gartner Lenovo dicht auf den Fersen.

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