16. April 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Schweden bezahlen per Handauflegen

Ein universitäres Projekt der schwedischen Stadt Lund nutzt Venenscans als Methode des Mobile Payments. Durch die Bezahlmethode erhofft man sich in der Zukunft die Abschaffung der Kreditkarte.

In der schwedischen Stadt Lund kann man heute schon bei 15 Anlaufstellen per Handauflegen bezahlen. Darunter befinden sich einige Restaurants und Shops, die über die entsprechende Technik für den Venenscan verfügen.

Wer die neue Art von Mobile Payment nutzen möchte, muss im Vorfeld seine Handvenen drei Mal einscannen lassen und die Sozialversicherungs- und Telefonnummer angeben. In Lund würden bereits 1.600 Einwohner an der Bezahlmethode teilnehmen.

Bei erfolgreicher Anmeldung erhält der Nutzer eine SMS mit Link für die Aktivierung. Abgebucht werden die ausgegebenen Summen jeweils zwei Mal pro Monat.

Zahlreiche andere Konzepte für organische Bezahlmethoden

Das neue Mobile Payment-Konzept wurde von Forschern der örtlichen Hochschule entwickelt. Laut einem Video-Interview auf YouTube hatte der Student Fredrik Leifland die Idee hierzu vor zwei Jahren gehabt.

Ganz einzigartig ist Leiflands Konzept aber nicht. Auch „Pulse Wallet“ von Fujitsu erlaubt den Teilnehmern den Scan des Venenmusters von Handflächen. Zudem gibt es zahlreiche Projekte, welche einen Iris-Scan des Auges anstreben. Dieser würde nochmals zehn Mal präziser funktionieren.

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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