1. April 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Shopping per Handy: Oft teurer als am PC

Online-Shopping per Smartphone wird immer beliebter. Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen kauft jeder vierte Verbraucher in Deutschland mindestens einmal im Monat über sein Smartphone ein. Doch eine Studie der Verbraucherzentrale belegt, dass dies für den Käufer unter Umständen teurer werden kann als gedacht.

Beim Einkauf über das Smartphone werden dem Verbraucher oftmals höhere Preise als am Computer angezeigt. Zu diesem Schluss kam die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen unter Berufung auf Testkäufe innerhalb einer Studie. Hierzu wurden Käufe am Smartphone, Tablet und PC verglichen. Bei Testkäufen auf mobilen Seiten wurden fünf Online-Shops untersucht.

Teilweise fehlten Angebote vollständig, manchmal veränderten sich die Preise innerhalb des Kaufprozesses vom Aussuchen bis zum Bezahlen. Der Preisaufschlag war bei Hygiene-Artikel genauso vertreten wie etwa bei Notebooks. Auf Notebooksbilliger.de verlangte der Anbieter beispielsweise ganze 200 Euro mehr im Vergleich zur Desktop-Version des Online-Shops.

Ob die betreffenden Händler die Preisunterschiede auf herkömmlichen und mobilen Websites ihrer Shops absichtlich generieren oder ob technische Probleme daran schuld sind, vermögen die Verbraucherschützer nicht einzuschätzen. Verboten sei die unterschiedliche Preisgestaltung jedoch nicht.

Die Verbraucherzentrale rät Smartphone-Nutzern, beim mobilen Shopping im Internet die Einkaufssumme zeitnah mit den Preisen auf der PC-Seite des Händlers abzugleichen.

Online-Bestellungen können in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware widerrufen werden.

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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